
Pflegestandard
Absaugen durch Mund - Nase - Endotrachealtubus und Tracheostoma
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Das Absaugen von Sekret aus den oberen Luftwegen ist bei Patienten erforderlich, die aus eigener Kraft nicht oder nur ungenügend abhusten können. Abgesaugt wird, sobald die Atemwege hörbar (atemsynchrone Rassel- bzw. Brodelgeräusche) oder sichtbar verlegt sind. Für den Patienten ist diese Maßnahme meist sehr unangenehm. Viele Patienten wehren sich dagegen. Ferner können während des Absaugens starke Hustenanfälle, Erstickungsgefühle und Herzrhythmusstörungen (insbesondere Bradycardie durch Vagusreiz) ausgelöst werden. Ziele:
Vorbereitungen: (bei Absauggeräten für
Druckluft- oder Vakuumwandanschluß)
Durchführung: Patienten vorbereiten, lagern und erklären, dass es etwas unangenehm wird, dass er anschließend jedoch wieder besser Luft bekommt - beruhigend auf den Patienten einwirken!
Nie gegen Widerstand! Bei Widerstand 1 cm zurückziehen.
Kein "Stochern" in der Trachea! - Tracheales Absaugen max. 15 sec!
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Hinweis: Wegen der hohen Belastung für
den Patienten sowie in Anbetracht der Komplikationsmöglichkeiten,
darf diese Maßnahme nur von hierin geübten und erfahrenen
exam. Pflegekräften durchgeführt werden. Weniger Erfahrene
und Schüler müssen angeleitet werden, bis sie die notwendige
Sicherheit haben. Häufigkeit und Besonderheiten werden dokumentiert.
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Herzlicher Dank an Frau Adelheid von Stösser www.pflegekonzepte.de
für die Erlaubnis zur Verwendung der
Standards an dieser Stelle. |