
Herzrhythmusstörungen
Sie befinden sich im Archiv! Die Inhalte werden nicht mehr gepflegt!
|
Kammerflimmern
Beim Kammerflimmern kontraieren sich nur einzelne Muskelareale des Herzmuskels. Die Frequenz liegt zwischen 300 und 450 (in Ausnahmefällen auch höher) pro Minute. Es kommt zu keiner geregelten Kontraktion und damit zu keiner Auswurfleistung des Herzenz. Der Kreislauf steht still! Ursachen:
Ein Kammerflimmern kann sich aus sämtlichen schnellen Herzrhythmusstörungen entwickeln Therapie:
Kammerflattern
Kammerflattern ist der direkte Vorläufer des Kammerflimmerns. Die Herzkammern kontrahieren sich relativ regelmäßig mit einer Frequenz von ca. 250/min. Die Auswurfleistung des Herzens ist jedoch minimal. Ein Puls ist nur selten tastbar, der Patient wird meist binnen Sekunden bewusstlos. Ursachen:
Therapie:
AV-Block 3.Grades Hierbei ist Überleitung vom Vorhof zu Kammer blockiert. Normalerweise bilden dann Zentren in der Kammer (AV-Knoten, His-Bündel) einen Ersatzrhythmus mit einer sehr langsamen Frequenz (25-35/min).
Liegt ein Kammerersatzrhytmus vor, so ist die Situation nicht akut lebensbedrohlich, die Patienten sind meist ansprechbar, jedoch sehr schwach, und absolut nicht belastbar.
Fehlt der Ersatzrhytmus jedoch, im EKG sind dann nur P-Wellen (Vorhofaktion) zu sehen wie oben, kommt dies einem Herzstillstand gleich. Die Kammern stehen still! Es muss dann augenblicklich mit der Wiederbelebung begonnen werden. Ursachen:
Therapie:
|



