Gastrointerstinale Blutung

Ösophagusvarizenblutung

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Ösophagusvarizen sind Erweiterungen der Venen in der Speiseröhre. Die Venen der Speiseröhre gehören zu einen Kollateralkreislauf bei Pfortader Hochdruck. Eine Ösophagusvarizenblutung ist akut lebensbedrohlich, sie mündet binnen kurzer Zeit in einen hämorrhagischen Schock (häufigste Unterform des hypovolämischen Schocks).


Ursachen:

  • Vorbestehende Leberzirrhose. Ca 1/3 aller Patienten mit Leberzirrhose erleiden eine Ösophagausvarizenblutung.

Symptome:

  • Massives Bluterbrechen
  • Teerstühle, eventuell mit Blutbeimengungen
  • Zeichen des hypovolämischen Schocks (Blutdruckabfall, Tachykardie, blasse kühle Haut, Zentralisation, Bewusstseinsstörungen, Kreislaufzusammenbruch
  • Atemnot und blutiger Auswurf bei Aspiration von Blut in die Luftröhre

Akuttherapie:

  • Die Akuttherapie ist die des hypovolämischen Schock.
  • Freihalten der Atemwege durch seitliche Lagerung, damit erbrochenes Blut ablaufen kann.
  • Bei Bewusstlosigkeit Intubation zum Schutz vor Aspiration

Mit einer Blutstillung wird erst im Rahmen der Intensivtherapie begonnen. Meist geschieht endoskopisch durch Verödung der Varizen, eventuell wird einen spezielle Sonde (Sengstaken-Blackmore-Sonde oder Linton-Nachlass-Sonde) in Speiseröhre und Magen eingeführt. Teile dieser Sonden können sind mit einem Ballon ummantelt. Wird dieser Ballon aufgeblasen, so wird die Blutung durch Druck gestillt.

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