Druckansicht

Der Ausdruck und das Kopieren der Seite ist nur für registrierte Benutzer möglich!

Kurs: Krankenbeobachtung Urinausscheidung, Teil 2 - Physiologie der Niere (1)

Lektion: 1

Seitentitel: Osmolarität im Tubulussystem und dem umgebenden Gewebe

Osmolarität im Tubulussystem und dem umgebenden Gewebe


Möchte man den passiven Transport von Wasser und die damit verbundene Konzentration des Primärharns verstehen, so sollte man einmal die Osmolarität in einzelnen Tubulusabschnitten und dem jeweils umgebenden Gewebe betrachten.



Abb. 16: Osmolarität im Tubulussystem der Niere © Andreas Heimann-Heinevetter

In der Bowman-Kapsel beträgt die Osmolarität 300 mosmol/l. Die gleiche Osmolarität herrscht in der direkten Umgebung sowie im proximalen Tubulus und dessen Umgebung. Der Primärharn ist an dieser Stelle isoton oder isoosmolar. Doch das bedeutet keineswegs, dass im Bereich des proximalen Tubulus nichts passiert, im Gegenteil: Im proximalen Tubulus wird z.B. sämtliche Glukose, dazu Natrium, Harnstoff und Chlor zurückgewonnen, sie gehen also in das umgebende Nierengewebe über.


Ein Ausdruck der Seite ist nur für registrierte Benutzer möglich!