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Kurs: Expertenstandard Sturzprophylaxe in der Pflege (Teil 2): Intrinsische Sturzrisikofaktoren

Lektion: 1

Seitentitel: Sehbeeinträchtigungen

Sehbeeinträchtigungen


Dass gutes Sehen etwas mit sicherem Laufen bzw. Bewegen zu tun hat, wissen Sie aus eigener Erfahrung. Denken Sie an den letzten Stromausfall am Abend oder als Sie im Keller waren und die Glühbirne plötzlich ihren Geist aufgab. Selbst in einer Ihnen bekannten Umgebung fällt es Ihnen in dieser Situation schwer, sich sicher zu bewegen. Gestürzt sind Sie wahrscheinlich nicht, doch vielleicht haben Sie sich gestoßen.

Das Sehen ist einer der wichtigen fünf Sinne (welches sind eigentlich die anderen vier?), durch die wir unsere Umwelt wahrnehmen. Ist das Sehen beeinträchtigt, so sind wir nicht in der Lage, unsere Umwelt korrekt wahrzunehmen. Sie müssen nicht blind sein, um etwas zu übersehen oder um zu stolpern.

Im Expertenstandard wird darauf hingewiesen, dass korrektes Sehen unter anderem notwendig ist, um das Gleichgewicht zu halten. Ich möchte dem widersprechen: Selbst wenn ich mich mit geschlossenen Augen bewege, schwanke ich nicht bzw. verliere ich nicht das Gleichgewicht. Zutreffend ist jedoch, dass nur ein ausreichendes Sehvermögen sicherstellt, Gegenstände, ihre Anordnung, den Abstand zum Körper und den Untergrund wahrzunehmen.

Das Sehen selbst kann auf unterschiedliche Weise beeinträchtigt sein; wie gesagt, es muss nicht immer gleich Blindheit sein.



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