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Kurs: Notfall - Wiederbelebung (Teil 4): Atemwege freimachen

Lektion: 1

Seitentitel: Hilfsmittel zum Freimachen und Freihalten der Atemwege

Hilfsmittel zum Freimachen und Freihalten der Atemwege


Es gibt einige Hilfsmittel zum Freimachen und Freihalten der Atemwege. Die gebräuchlichsten möchte ich Ihnen an dieser Stelle vorstellen.


Absauggerät


Verlegung der Atemwege, Hilfsmittel Absaugung

Abb. 23: Absauggerät in der Klinik © Andreas Heimann-Heinevetter

Sowohl im klinischen Bereich als auch in Pflegeeinrichtungen gehört ein Absauggerät mittlerweile zur Standardausstattung. Das Absaugen selbst ist dazu geeignet, um Flüssigkeiten und Schleim aus den Atemwegen zu entfernen.


Gute Dienste leisten im Notfall auch mechanische Absauggeräte, wie z.B. eine fußbetriebene Absaugpumpe.


Atemwege freimachen, Hilfsmittel Fussabsaugpumpe

Abb. 24: Fußbetriebene Absaugpumpe © Andreas Heimann-Heinevetter

Die Durchführung des Absaugens wird auf der nächsten Seite erläutert.


Magill-Zange


Atemwege freimachen, Hilfsmittel Magill-Zange

Abb. 25: Magill-Zange © Andreas Heimann-Heinevetter

Durch die spezielle Form der Magill-Zange lassen sich auch tiefer in den Atemwegen befindliche Fremdkörper fassen und unter Sicht entfernen.


Atemwege freimachen, Hilfsmittel Anwendung der Magill-Zange

Abb. 26: Magill-Zange, Anwendungsbeispiel (ich war mal jünger ;-) © Andreas Heimann-Heinevetter


Laryngoskop


Ich habe geschrieben „unter Sicht“. Dies bedeutet, Sie stochern nicht blind im hinteren Rachen oder im Umfeld des Kehlkopfes herum, sondern verschaffen sich Sicht mit Hilfe eines Laryngoskops.


Atemwege freimachen, Hilfsmittel Laryngoskop

Abb. 27: Laryngoskop © Andreas Heimann-Heinevetter

Mit einem Laryngoskop lässt sich bei richtiger Anwendung freie Sicht bis in den Kehlkopf hinein schaffen. Dies geschieht beim bewusstlosen oder narkotisierten Patienten.


Für Sie als Pflegekraft gilt: Sie dürfen eine Magill-Zange im Mundraum einsetzen, wenn Sie dort einen Fremdkörper sehen. Eine tiefer gehende Anwendung (hinterer Rachen, Region des Kehlkopfes unter Zuhilfenahme des Laryngoskops) ist dem Arzt oder speziell geschultem Pflegepersonal vorbehalten.


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