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Kurs: Notfall – Wiederbelebung (Teil 2): Feststellen eines Herz-Kreislauf-Stillstands

Lektion: 1

Seitentitel: Wiederbelebungszeit

Wiederbelebungszeit


Liegt ein Herz-Kreislauf-Stillstand vor, so ist Eile geboten. Die Zeit, die das Gehirn ohne Sauerstoffzufuhr überstehen kann, ist sehr kurz. Schon nach 3 Minuten beginnen die Nervenzellen im Gehirn abzusterben.


Reanimation, Wiederbelebungszeit

Abb. 18: Wiederbelebungszeit - www.istockphoto.com, Stop-watch, Dateinr.: 3153865 © Aleksandr Lobanov

Die Zeit zwischen der Unterbrechung der Sauerstoffversorgung und dem Untergang von Zellen wird als Wiederbelebungszeit bezeichnet.


Die unterschiedliche Wiederbelebungszeit von Gehirn und Herz hat zur Folge, dass manche Menschen zwar seitens ihrer Herzfunktion erfolgreich wiederbelebt werden können, dabei jedoch dauerhaft im Koma liegen, weil das Gehirn massiv geschädigt wurde.

Abhängig von Alter, Stoffwechsellage, Körpertemperatur und Vorschädigung von Organen ist die Wiederbelebungszeit kürzer oder länger.

Ein zeitlicher Verzug des Beginns einer Wiederbelebung hat für den vom Herzstillstand Betroffenen schwerwiegende Folgen:  den Tod oder ein Leben mit schweren Behinderungen.


Der sofortige Beginn der Wiederbelebung ist zwingend erforderlich, um eine hypoxische Schädigung des Gehirns und anderer Organe zu vermeiden.


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