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Kurs: Notfall - Wiederbelebung (Teil 1): Definition und Ursachen eines Notfalls

Lektion: 1

Seitentitel: Lebensbedrohliche Störungen der Herzfunktion

Lebensbedrohliche Störungen der Herzfunktion


Notfälle und Reanimationen haben ihren Grund häufig in akuten Störungen der Herzfunktion. Fällt das Herz als Kreislaufpumpe aus, kommt es zwangsläufig zu einem Kreislaufstillstand und in der Folge zu einem Ausfall der Atmung.


Nachfolgend finden Sie eine Liste häufiger akuter und bedrohlicher Herzfunktionsstörungen. Um nähere Erläuterungen zu diesen Erkrankungen zu erfahren, klicken Sie bitte auf „mehr".




Herzinfarkt


Unter einem Herzinfarkt versteht man die Nekrose eines umschriebenen Herzmuskelbezirks. Ein bestimmter Teil des Herzmuskels ist abgestorben. Dieser abgestorbene Teil des Herzmuskels kann also bei der Kontraktion des Herzens nicht mehr mitarbeiten.


Ursachen:



Auslösende Faktoren sind häufig akute körperliche oder seelische Belastungen und Stress-Situationen in Verbindung mit starken Blutdruckschwankungen.

Herzinfarkte treten nicht selten in den frühen Morgenstunden (2 - 3 Uhr) und während des Übergangs von Nachtruhe zum Tagesrhythmus auf.

Symptome:



Lebensgefahr Herz, Herzinfakt Schmerzen der Vernichtungsschmerz

Abb. 46: Schmerzausstrahlung Herzinfarkt © Andreas Heimann-Heinevetter


Diagnose:


Die Diagnose eines Herzinfarktes stützt sich auf drei Gesichtspunkte:


Manche Herzinfarkte laufen weitgehend ohne erkennbare Symptome ab, sie werden als „stille Infarkte" bezeichnet, z.B. bei Diabetikern.


Akuttherapie:


Die Therapie des Herzinfarktes ist gegliedert:



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Akute Linksherzinsuffizienz - das Lungenödem


Die Linksherzinsuffizienz bezeichnet eine Leistungsschwäche der linken Herzkammer. Kommt es zu einer Volumenüberlastung, ist das linke Herz nicht in der Lage, das ankommende Blut aus dem kleinen Kreislauf ausreichend in den großen Körperkreislauf zu pumpen. Das Blut staut sich im kleinen Kreislauf und damit in der Lunge. Die gefährlichste dieser Stauung ist das Lungenödem. Blutplasma tritt als seröse Flüssigkeit in die Alveolen ein. Der Patient „ertrinkt" von innen. Ein akutes Linksherzversagen kann sich auch als Vorwärtsversagen zeigen. Beim Vorwärtsversagen wird vom linken Herzen zu wenig Blut in den großen Kreislauf ausgeworfen, es kommt zur akuten Minderdurchblutung der Organe. Im Weiteren wird das Lungenödem beschrieben.


Ursachen:



Symptome:



Therapie:



Anmerkung:



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Herzrhythmusstörungen


Kammerflimmern


Lebensgefahr Herz, EKG Kammerflimmern

Abb. 46: EKG - Kammerflimmern © Andreas Heimann-Heinevetter


Ursachen:



Ein Kammerflimmern kann sich aus sämtlichen schnellen Herzrhythmusstörungen entwickeln.


Therapie:



Kammerflattern


Lebensgefahr Herz, EKG Kammerflattern

Abb. 47: EKG Kammerflattern © Andreas Heimann-Heinevetter


Ursachen:



Therapie:



AV-Block 3.Grades


Lebensgefahr Herz, EKG AV-Block 3. Grades

Abb. 48: AV-Block 3.Grades © Andreas Heimann-Heinevetter


Ursachen:



Therapie:



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Verletzungen des Myokards

Herzwandaneurysma


Ein Herzwandaneurysma ist eine Aussackung der Herzwand. Der Bereich des Aneurysmas nimmt an der Kontraktion nicht Teil, und die Herzwand bewegt sich paradox, d.h., wenn sich der Rest der Herzwand kontrahiert, das Herz sich also verkleinert, wölbt sich das Aneurysma nach außen. Lokalisiert ist ein Herzwandaneurysma meist an der linken Herzkammer.


Ursachen:



Symptome:



Komplikationen:



Therapie:



Herzruptur



Herzbeuteltamponade


Bei der Herzbeuteltamponade füllt sich der Herzbeutel nach einer Herzruptur mit Blut oder Exsudat (Flüssigkeit, die bei Entzündungen aus Zellen und Gewebe austritt) bei Entzündungen des Herzbeutels. Der zunehmende Erguss führt zur Kompression bis hin zur Abquetschung der Vena cava (Hohlvene) und damit zum Herzversagen.

Ursachen:

Symptome:

Therapie:


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