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Einführung: Professionelles pflegerisches Handeln - der Pflegeberuf
Ziele des Kurses
Pflege ist noch kein Beruf - Geschichte
Pflege von der Berufung zum Beruf
Bildung - lebenslänglich lernen
Stufenmodell der Kompetenz- entwicklung
Schlüssel-qualifikationen und Kompetenzen einer Pflegekraft
Die Ausbildungsberufe in der Pflege
Fort- und Weiterbildung in der Pflege
Pflege studieren
Verbände - Berufsorganisationen
Zusammenfassung
Fachbegriffe einfach erklärt
Bildnachweise, Literatur und Links
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Pflege ist noch kein Beruf - Geschichte


Die Pflege als solche gab es, was die Geschichte des Menschen betrifft, schon immer. Eltern pflegen ihre Kinder, Verletzte und Kranke, aber auch alternde Menschen wurden von den Mitgliedern ihrer Familie, ihrer Sippe oder ihres Stammes gepflegt.

Die Motive für diese Art der Pflege sind vielfältig (gewesen). Sicher spielen Instinkte eine Rolle, z.B. bei der Pflege von Kindern. Aber auch familiäre Bindungen, Dankbarkeit und Achtung z.B. vor dem alten Menschen und die Wertschätzung oder der Nutzen von Pflege für die Gruppe spielen eine Rolle.

Überlegen Sie einmal, welche große Bedeutung die Pflege von Kindern, Erwachsenen, aber auch der Alten in früherer Zeit für das Überleben der Gruppe hatte?!


Nächstenliebe - Motivation zur Pflege


Die Verbreitung des christlichen Weltbildes hat die Pflege in ihrer Entwicklung wesentlich beeinflusst. Das christliche Weltbild ist geprägt vom Gedanken der Nächstenliebe, der „Caritas”. Nächstenliebe bedeutet im christlichen Selbstverständnis, sich um Arme, Kranke, Behinderte und Sterbende zu kümmern.



Abb. 1: Nächstenliebe, www.istockphoto.com, "Pont-de-Beauvoisin - Stained glass", Dateinr.: 11027671 © Claudio Giovanni Colombo


Im Mittelalter siedelte sich die Pflege in der Nähe der Religion, also in der Nähe von Kirchen und Klöstern an. Die damalige Pflege ist mit der heutigen Pflege nicht zu vergleichen, aber auch damals wurde das Fieber gesenkt, Wunden verbunden und Schmerzen gelindert. Und ebenso wie heute wurde damals Wissen weitergegeben. Es gibt sehr schöne historische Romane (Ken Follett, Noah Gordon), die zwar nicht wissenschaftlich belegt sind, aber einen guten Eindruck dieser Zeit geben.

Damals gab es keine pflegerische Ausbildung im eigentlichen Sinne, sondern eher eine religiöse. Aber ich vermute (meine Meinung), wenn eine Ordensschwester ihr Wissen an eine Novizin (Auszubildende im Orden) weitergab, wird sie ihr das, was sie an Erfahrung hatte, in der Pflege vermittelt haben. Alles andere wäre Unsinn. Pflege in dieser Zeit hatte einen religiösen Charakter, eben den der Nächstenliebe, und sie war mit dem Glauben eng verbunden.


Spielt das heute eine Rolle für Sie?


Aber natürlich! Gut ein Drittel aller Krankenhäuser ist in gemeinnütziger bzw. kirchlicher Trägerschaft. Dort finden Sie das Gebot der Nächstenliebe quasi in Ihrem Arbeitsvertrag (schauen Sie dort mal in der Präambel nach). Viele private Kliniken waren zuvor kirchliche Kliniken. Von Alten- und Pflegeheimen sind viele Träger kirchlich. Schauen Sie sich den Namen Ihrer Einrichtung an. Nicht selten finden Sie da eine „Elisabeth” oder eine „Barbara”, eben die Namen von kirchlichen Heiligen. Außerdem wurde die Pflege durch die Geschichte geprägt. Pflegetheorien basieren im Wesentlichen auf einem christlichen - um das humanistische erweiterte - Menschenbild. Die Gesellschaft, in der Sie leben, ist geprägt vom christlichen Menschenbild.


Doch die Geschichte hat noch eine weitere Auswirkung - Frauen pflegen. Wie kommt es dazu?


Frauen pfleg(t)en ...

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Identnummer: 20091216

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