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Einführung: Krankenbeobachtung Blutdruck (Teil 3) - Hypotonie: Ursachen, Diagnose, Therapie und Pflege
Ziele des Kurses
Symptom, Diagnostik, Krankheit – Diagnose: Hypotonie
Schellong-Test
Niedriger Blutdruck, Hypotonie - Ursachen
Niedriger Blutdruck, aber keine Hypotonie - Ursachen
Niedrige Blutdruckwerte - Einschätzung des Messergebnisses
Gefährlich niedriger Blutdruck - Schock - Schockformen und Ursachen
Symptome des Schocks
Erstmaßnahmen beim Schock
Schock im Altenheim
Hypotonie - Behandlung
Pflege bei Hypotonie
Zusammenfassung
Fachbegriffe einfach erklärt
Bildnachweise, Literatur und Links
Ausblick
Kontrollfragen zum Kurs (Im Demo deaktiviert)
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Niedrige Blutdruckwerte - Einschätzung des Messergebnisses


Allgemein gilt der niedrige Blutdruck, die Hypotonie, als weniger gefährlich. Sie bleibt im Allgemeinen ohne schwere gesundheitliche Folgen (von Sturzfolgen durch Ohnmacht einmal abgesehen). Der Hypotoniker leidet weniger an gesundheitlichen Folgen, doch vielmehr unter den Allgemeinsymptomen.


  • Abgeschlagenheit
  • Konzentrationsschwäche
  • Schwindel
  • Wetterfühligkeit
  • Evt. depressive Verstimmung
  • Evt. gelegentliche Ohnmacht

Wenn Sie sich die Beeinträchtigungen des Hypotonikers vor Augen führen, wird Ihnen klar, dass die Folgen der Hypotonie anderer Natur sind. Ich kann mir vorstellen, dass die Folgen eher sozialer und wirtschaftlicher Natur sind, da eine symptombedingte Leistungseinschränkung besteht.


Trotzdem können niedrige Blutdruckwerte den Charakter echter Alarmsignale haben.


Wenn Sie niedrige Blutdruckwerte messen, gibt es unterschiedliche Betrachtungsweisen:


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  1. Der absolute Messwert in Bezug auf die Person. Bei einem Hypertoniker können schon Werte wenig unter dem Normalwert (110 bis 100 mmHg systolisch) Beschwerden verursachen. Jemand mit sonst normalen Blutdruckwerten wird ab systolischen Werten unter 100 mmHg wahrscheinlich über Beschwerden klagen. Und auch ausgewachsene Hypotoniker empfinden systolische Blutdruckwerte unter 80 mmHg in der Regel als sehr unangenehm.

  2. Der Unterschied des aktuellen Wertes zu sonst gemessenen Werten. Stellen Sie sich einen Hypertoniker vor, der medikamentös schlecht eingestellt ist. Normalerweise liegt bei ihm der systolische Blutdruckwert morgens bei 160 bis 170 mmHg, doch an diesem Morgen empfängt er Sie mit einem Wert von 120 mmHg. Sofort bemerken Sie, heute ist aber etwas anders. Bei jemandem mit normalen Blutdruckwerten sind schon 15 bis 20 mmHg ein größerer Unterschied, und beim Hypotoniker alles, was 10 mmHg an Differenz zu seinem „Normalwert“ überschreitet.

  3. Das Verhältnis vom systolischen Blutdruck zum Puls. Sinkt der Blutdruck z.B. aufgrund eines Volumenmangels, so schlägt das Herz schneller, um sicherzustellen, dass die Organe ausreichend mit Blut versorgt sind. Steigt die Pulsfrequenz bei sinkendem Blutdruck, so spricht das für einen Volumenmangel. Kritisch wird es, wenn der Puls den systolischen Blutdruck zu überschreiten beginnt.

    Beispiel: Der Patient hatte gestern einen Blutdruck von 125/80 mmHg und eine Pulsfrequenz von 84 Schlägen pro Minute. Heute ist der Blutdruck 95/60 mmHg, und der Puls liegt bei 112 Schlägen pro Minute. Bei einer Kontrollmessung des Blutdrucks (15 Minuten später) ist der Blutdruck bei 90/55 mmHg, der Puls ist auf 124 Schläge pro Minute angestiegen. In solch einem Fall ist echt etwas im Busch, der Patient oder Bewohner verliert massiv Volumen (Blut). Aller Wahrscheinlichkeit nach zeigt sich das auch in Allgemeinsymptomen. Sofortige Information des Arztes ggf. Anforderung des Notarztes! Mehr zu diesem Thema auf der Seite zum Schock bzw. Erstmaßnahmen beim Schock. ...
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  • Ethik (1 Kurs)
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  • Krankenbeobachtung Puls (2 Kurse)
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  • Krankenbeobachtung Atmung (3 Kurse)
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  • Notfall und Wiederbelebung (7 Kurse)
  • Das Ohr - Hören - Schwerhörigkeit (1 Kurs)
  • Nationale Expertenstandards - Einführung (1 Kurs)
  • Expertenstandard Schmerzmanagement in der Pflege (1 Kurs)
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Identnummer: 20091216

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