Startseite Nachrichten Lesezeichen Kommentare Logout
  Registrieren
Seiten der Lektion
Einführung: Atmung, Atemübungen, Einreibungen, Dehnlagerung, Lagerungsdrainagen, Inhalation.
Ziele des Kurses
Ziele der Pneumonie- und Atelektasenprophylaxe
Atemübungen und Atemgymnastik
Spielerische Atemübungen
Kontaktatmung
Ausatmen gegen einen Widerstand, Lippenbremse
Atemstimulierende Einreibungen
Atemerleichternde Haltungen
Konventionelle Lagerung bei Störungen der Atmung
Drehdehnlagerungen und Halbmondlagerung
V-Lagerung, T-Lagerung, A-Lagerung, I-Lagerung
Einfache sekretlösende Maßnahmen - Perkussion und Vibration
Kältereizfördernde Einreibungen, Einreibungen mit ätherischen Ölen
Lagerungsdrainagen
Richtig abhusten
Luftbefeuchtung und Inhalation
Zusammenfassung
Fachbegriffe einfach erklärt
Bildnachweise, Literatur und Links
Ausblick
Kontrollfragen zum Kurs (Im Demo deaktiviert)
Anzeigen
ALLE KURSE

Konventionelle Lagerung bei Störungen der Atmung


Bezüglich der Atmung gibt es eine Vielzahl von speziellen Lagerungen. Diese Lagerungen werde ich auf den Folgeseiten vorstellen. Auf dieser Seite möchte ich auf konventionelle Lagerungen und Wirkungen bei Störungen der Atmung eingehen.


Rückenlagerung


Die Rückenlagerung werden Sie bei fast allen Ihrer Patienten so durchführen, dass der Oberkörper leicht erhöht ist. Die Rückenlage wird von vielen älteren Patienten von sich aus eingenommen und längere Zeit beibehalten.

Das augenfällige Problem, das sich hieraus ergibt, ist die Gefahr eines Druckgeschwürs, eben eines Dekubitus. Doch die länger anhaltende Rückenlage wirkt sich auch auf die Atmung aus, unten liegende Lungenareale werden schlechter belüftet. Auf längere Sicht betrachtet kann dies zu den schon erwähnten Atelektasen führen und damit die Gefahr einer Lungenentzündung steigern.

Deshalb ist nicht nur zur Verhinderung eines Druckgeschwürs, sondern auch im Sinne der Pneumonieprophylaxe eine regelmäßige Lagerung des Patienten erforderlich.


Seitenlagerung


Keine schlechte Alternative auf den ersten Blick. Sowohl im Hinblick auf eine Dekubitusgefahr als auch in Bezug auf die Lunge. Jetzt wird eben die oben liegende Lungenhälfte besser belüftet, die unten liegende leider schlechter.

Unten liegende Lungenanteile sind nicht nur schlechter belüftet, es kommt eventuell noch ein Problem hinzu. Stellen Sie sich einfach vor, so eine Lunge wäre ein nasser Schwamm.



Abb. 32: Die Lunge als Schwamm ... ups, sorry, falsches Bild © Andreas Heimann-Heinevetter


...


Abb. 33: Die Lunge als Schwamm ... richtiges Bild, www.istockphoto.com, Natural Sponge, Dateinr.: 1103253 © Björn Kindler

Der nasse Schwamm ist kein schlechtes Bild, denn die oberen Anteile der Lunge drücken durch die Schwerkraft auf die unteren, pressen sie zusammen, und deshalb sind die unteren Anteile schlechter belüftet. Nun stellen Sie sich vor ... unten in dem Schwamm (ich meine natürlich die Lunge) wäre Schleim, der abgehustet werden muss.

Ist das einfach? Also ich glaube nicht. Erstens sind die Hohlräume zusammengepresst, und zweitens ist da viel weniger Luft, um ordentlich zu husten.

Unterm Strich müssen Sie den Patienten auch auf die andere Seite lagern.

Beim Lagern auf die Seite beachten Sie: Wenn der Patient zu Ihnen sagt: „Auf der Seite bekomme ich schlecht Luft!“, dann hören Sie auf ihn und lagern ihn nicht auf die Seite, auf der er schlecht Luft bekommt.


Oberkörperhochlagerung

Diese Seite wird im Demo nur teilweise angezeigt. Für den Vollzugriff müssen Sie sich anmelden!


Drucken und kopieren der Seite ist nur für registrierte Benutzer möglich!

Sind die Qualitätsmanagementbeauftragter oder verantwortlich für die Personalentwicklung in einem Krankenhaus oder einer Pflegeeinrichtung, lohnt sich die Umsetzung eines eigenen Lernmanagementsystems mit E-Learning Kursen


  Zur Anmeldung!


Mit Ihrer Anmeldung erhalten Sie Vollzugang zu allen 51 Kursen und den kommentierten 545 Kontrollfragen.

Für jeden erfolgreich bearbeiteten Kurs werden Fortbildungspunkte der "RbP – Registrierung beruflich Pflegender GmbH" ausgewiesen. Der 6-Monats-Zugang kostet einmalig 24,00 Euro (Pauschalbetrag), also umgerechnet 4,- € pro Monat!

Weitere Informationen zur Anmeldung!


Zurzeit finden Sie hier 51 Kurse zu folgenden Themen:

  • Grundlagen des Pflegeberufs (3 Kurse)
  • Organsysteme des Menschen (2 Kurse)
  • Grundlagen der Anatomie und Physiologie (5 Kurse)
  • Gesundheitspflege und Prävention (3 Kurse)
  • Ethik (1 Kurs)
  • Krankenbeobachtung Körpertemperatur (3 Kurse)
  • Krankenbeobachtung Puls (2 Kurse)
  • Krankenbeobachtung Blutdruck (4 Kurse)
  • Krankenbeobachtung Atmung (3 Kurse)
  • Pflege bei Störungen der Atmung (1 Kurs)
  • Notfall und Wiederbelebung (7 Kurse)
  • Das Ohr - Hören - Schwerhörigkeit (1 Kurs)
  • Nationale Expertenstandards - Einführung (1 Kurs)
  • Expertenstandard Schmerzmanagement in der Pflege (1 Kurs)
  • Expertenstandard Sturzprophylaxe in der Pflege (7 Kurse)
  • Expertenstandard Dekubitusprophylaxe in der Pflege (1 Kurs)
  • Expertenstandard Ernährungsmanagement zur Sicherstellung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege (2 Kurse)
  • Krankenbeobachtung Urinausscheidung (4 Kurse)

Zu allen 51 Kursen gibt es kostenlose Testzugänge

Sie enthalten rund 1/3 der Kursseiten im Volltext. Alle anderen Seiten werden teilweise dargestellt. Hierzu ist keine Anmeldung erforderlich! Testzugänge finden Sie hier.


Identnummer: 20091216

Sie möchten sich jetzt nicht anmelden? Kein Problem! Rufen Sie einfach weitere Testseiten dieses Kurses oder anderer Kurse auf.

Weitere kostenlose Informationen (Anschriften von Ausbildungsstätten, Prüfungsfragen, Facharbeiten sowie Informationen zur pflegerischen Aus- und Weiterbildung) finden Sie auf www.pflege-kurse.de

 

Druckvorschau

Zum Seitenanfang

 

 
Impressum
Copyright 2009 Andreas Heimann-Heinevetter