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Einführung: Krankenbeobachtung Blutdruck (Teil 3) - Hypotonie: Ursachen, Diagnose, Therapie und Pflege
Ziele des Kurses
Symptom, Diagnostik, Krankheit – Diagnose: Hypotonie
Schellong-Test
Niedriger Blutdruck, Hypotonie - Ursachen
Niedriger Blutdruck, aber keine Hypotonie - Ursachen
Niedrige Blutdruckwerte - Einschätzung des Messergebnisses
Gefährlich niedriger Blutdruck - Schock - Schockformen und Ursachen
Symptome des Schocks
Erstmaßnahmen beim Schock
Schock im Altenheim
Hypotonie - Behandlung
Pflege bei Hypotonie
Zusammenfassung
Fachbegriffe einfach erklärt
Bildnachweise, Literatur und Links
Ausblick
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Hypotonie - Behandlung


Bevor mit der Behandlung eine Hypotonie begonnen wird, müssen grundsätzlich einige Grundfragen geklärt werden:


  1. Handelt es sich überhaupt um eine Hypotonie, oder liegt ein niedriger Messwert vor, der auf eine akute andere Störung hinweist, z.B. auf einen Schock? Dann ist eine völlig andere (sofortige) Behandlung erforderlich, die nichts mit der Behandlung der Hypotonie zu tun hat.
  2. Handelt es sich bei der Hypotonie um eine primäre (essentielle) Hypotonie oder um eine sekundäre Hypotonie? Bei einer sekundären Hypotonie muss die Grunderkrankung behandelt werden.
  3. Liegt eine primäre Hypotonie vor, muss sie nur behandelt werden, wenn sie Beschwerden verursacht. Das heißt: Angenommen ein Patient oder Bewohner im Heim hat immer Blutdruckwerte von 90/60 mmHg. Er fühlt sich wohl, die Urinausscheidung ist normal, und er hat keine Beschwerden. Dann muss er auch nicht behandelt werden.

Doch wenn eine primäre Hypotonie vorliegt und der Patient Beschwerden hat, gibt es zwei Möglichkeiten der Behandlung, die auch kombiniert werden:


Medikamentöse Behandlung:


Zwei Medikamente kommen zum Einsatz, beide gehören in die Gruppe der Sympathomimetika, das bedeutet, sie „mimen“ (Mime ist der Schauspieler) also eine Aktivität des Sympathikus und wirken stimulierend auf diesen.


Effortil®:


Der Wirkstoff ist „Etilefrin“, dieser Stoff wirkt wie Adrenalin. Der Herzschlag wird beschleunigt, das Herz schlägt kräftiger (Beta-Rezeptoren werden besetzt und damit angeregt), die Gefäße werden enggestellt (Alpha-Rezeptoren der kleinen Arterien werden besetzt und damit angeregt), und damit steigt der Blutdruck. Gleichzeitig kräftigt es die feinen Venen.


Effortil® wird in Tropfenform angeboten.


Dihydergot®:


Dies ist ein Kombinationspräparat, d.h., es besteht aus mehreren, in diesem Fall aus zwei Wirkstoffen. Den ersten Wirkstoff kennen Sie schon, es ist Etilefrin. Der zweite Wirkstoff ist „Dihydroergotamin“, ein Naturstoff, der im Mutterkorn-Pilz vorkommt (von einem Pilz befallene Körner beim Getreide). Dihydroergotamin verengt die kleinen Venen, dadurch kann das Blut nicht mehr in den Beinen versacken.


Dihydergot® wird in Tablettenform angeboten.


Nicht-medikamentöse Therapie:


Ohne Medikamente lässt sich die Hypotonie auch beeinflussen, mögliche Maßnahmen sind hier:


  • Regelmäßige körperliche (sportliche) Betätigung.
  • Physikalische Maßnahmen wie Wechselbäder, Bürstenmassagen und klimatische Reize.

Die nicht-medikamentöse Therapie ist bei regelmäßiger Anwendung durchaus wirksam.


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Identnummer: 20091216

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