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Seiten der Lektion
Einleitung Organsysteme – interessanter als Sie denken (Teil 2)
Ziele des Kurses
Organsysteme: Versuch einer Definition
Das Atmungssystem
Das Herz-Kreislauf-System – Schlag auf Schlag
Das Verdauungssystem – Schinkenbrot
Der Harntrakt – Jungs, nicht im Stehen „pinkeln“
Das Fortpflanzungssystem – nein, es geht nicht um Techniken!
Die Psyche – kein System, eher Mitspieler
Zusammenfassung
Fachbegriffe einfach erklärt
Bildnachweise, Literatur und Links
Ausblick
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Das Fortpflanzungssystem – nein, es geht nicht um Techniken!


Das Fortpflanzungssystem, was macht es aus, wo liegt der kleine oder große Unterschied zwischen Mann und Frau? Es gibt viele große Unterschiede. Da sind zum einen die körperlichen Unterschiede – Männer und Frauen sind schon unterschiedlich gebaut und haben, was die Fortpflanzung betrifft, sehr unterschiedliche Aufgaben. Doch Männer und Frauen unterscheiden sich auch ganz wesentlich in ihrer Wesensart und natürlich in ihrer gesellschaftlichen Rolle. Wesensart und gesellschaftliche Rolle sind nicht Thema dieses Kurses (leider). Hier geht es jetzt eher um die körperlichen Unterschiede. Wodurch unterscheiden sich Männer und Frauen körperlich? Ein Blick auf die Anatomie:


Das Männchen:


  • Der Penis, äußeres männliches Geschlechtsorgan und leicht zu erkennen. Wichtige anatomische Strukturen sind die Eichel, die Harnröhrenöffnung, die Vorhaut und die Schwellköper. Ich brauche nicht darauf hinweisen, dass die Eichel sehr sensibel ist, das wissen Sie wahrscheinlich aus eigener Anschauung.
  • Der Hodensack (das Skrotum), in ihm liegen die Hoden und Nebenhoden, und das macht Sinn. Innerhalb des Körpers (also z. B. in der Bauchhöhle) ist die Temperatur zu hoch, dort fände keine normale Spermienbildung statt. Im Skrotum ist es etwas kühler (2–5 °C). Das Skrotum gehört noch zu den äußeren männlichen Geschlechtsorganen, die Hoden hingegen schon zu den inneren.
  • In den Hoden entstehen die Spermien (die Samenzellen), außerdem wird in den Hoden das Testosteron, das typische Sexualhormon des Mannes, gebildet.
  • In den Nebenhoden, sie liegen rückwärtig auf und an den Hoden, werden die Spermien gesammelt. Die Nebenhoden sind ein Knäuel von kleinen Röhren. Die Nebenhoden bilden ein Sekret, das die Spermien in der Bewegung hemmt. Sie stutzen? „Bewegungsunfähige Spermien, das waren doch diejenigen, die zur Befruchtung nicht taugen. Spermien sollten doch quietschfidel sein!“ Sie haben recht, aber: solange die Spermien in den Nebenhoden sind, sollen sie „Ruhe geben“. Warum? Würden sich die Spermien in den Nebenhoden munter bewegen, würde die ganze Energie, die sie gespeichert haben, verbraucht werden. In der Folge wären sie später zur Befruchtung wenig hilfreich, weil ihre Energie verbraucht wäre und sie sich nicht mehr bewegen würden. Der zweite Grund, voll bewegliche Spermien würden sicher nicht am Ort bleiben. In den Nebenhoden warten die Spermien auf ihren Einsatz.
  • Die 50 bis 60 cm langen Samenleiter verbinden die Nebenhoden mit der Harnröhre, Treffpunkt ist in der Prostata. Die Wand der Samenleiter enthält eine kräftige Schicht glatter Muskulatur (diese kann nicht willkürlich kontrahiert werden). Kurz vor der Prostata mündet das Samenbläschen in den Samenleiter. Das Samenbläschen produziert ein fruchtzuckerreiches alkalisches Sekret, dieses vermischt sich mit den Spermien. Der Fruchtzucker ist eine Art Wegzehrung für die Spermien auf dem Weg zur Eizelle. Beim Samenerguss kontrahiert die glatte Muskulatur der Samenleiter und schleudert die Spermien in die Harnröhre.
  • Die Prostata hat die Größe einer Kastanie und liegt unterhalb der Harnblase, sie umschließt die Harnröhre, außerdem münden in ihr die Samenleiter in die Harnröhre. Das Sekret der Prostata ist milchig weiß und alkalisch. Beim Samenerguss vermengt es sich mit den Spermien und erweckt diese aus ihrer „Lagerstarre“. Das Prostatasekret stellt mengenmäßig den größten Teil der Samenflüssigkeit dar.

Und jetzt könnten die Spermien befruchten. Sie sind wieder beweglich, haben eine Wegzehrung dabei und durch das alkalische Sekret der Prostata einen gewissen Schutz gegen das saure Milieu der Scheide (Vagina). Doch zum Befruchten braucht es ein Gegenüber.


Das Weibchen: ...

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