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Aktuelle Diskussion - Wiederbelebung „ohne“ Beatmung


Die heute (18.10.2010) veröffentlichten Leitlinen zur Wiederbelebung, erteilen der "Wiederbelebung ohne Beatmung" eine klare Absage. Maßgeblicher Grund: der im Blut verfügbare Sauerstoff reicht in den meisten Fällen nur 2 bis 4 Minuten, um den Körper ausreichend zu versorgen.

Andererseits wird die Bedeutung der Beatmung während der Reanimation meiner Meinung nach durchaus etwas geschwächt.

Sinngemäß wird gesagt: Alle Helfer sollen die Herzmassage durchführen, wer beatmen kann der sollte es tun.

Ausgelößt wurde diese Diskussion wie folgt. Ich möchte Ihnen diesen kleinen Ausflug in die Geschichte und meinen Überlegungen zu diesem Thema nicht vorenthalten.

Aufgefallen war, dass bei der Wiederbelebung durch Laien  mehr Menschen überlebten, wenn auf die Beatmung komplett verzichtet wurde. Auf den ersten Blick ein Hammer.


Wie kann das sein?


  • Das Blut ist beim normal gesunden Menschen in der Lage, ca. 1500 ml Sauerstoff zu speichern. Der Bedarf in Ruhe liegt bei ca. 250 ml.

    Nur etwa 400 ml der gesamten Blutmenge (etwa 5 Liter) befinden sich in den Kapillaren des Körperkreislaufs, sie geben also auch Sauerstoff ab, wenn das Blut stillsteht. Der große Rest des Blutes gibt den Sauerstoff nicht (oder nur zu einem geringen Teil) ab. Es ist also noch reichlich Sauerstoff im Blut.

    Wird jetzt ausschließlich die Herzmassage durchgeführt, kann der Restsauerstoff verwertet werden, und dies reicht eine gewisse Zeit aus.

  • Bei jeder Unterbrechung der Herzmassage (Beatmung) sinkt der Blutdruck rapide ab. Es braucht etwas Kompression, bis wieder ein halbwegs vertretbarer Blutdruck aufgebaut ist. Das bedeutet, eine kontinuierliche Herzmassage hat eine insgesamt bessere Organdurchblutung zur Folge.

  • Eine fachgerechte Beatmung durchzuführen ist für einen Laien nicht einfach, entsprechend fraglich ist der Nutzen einer möglicherweise unzureichenden Beatmung.

  • Einen Leblosen zu beatmen (Mund zu Mund, Mund zu Nase) ist weder für einen medizinischen Laien noch für eine Fachkraft eine appetitliche Vorstellung. Möglicherweise führen Laien keine Wiederbelebungsbemühungen durch, weil sie sich vor der Beatmung ekeln.

Die angestellten Untersuchungen beziehen sich jedoch auf die USA. Und es gibt einen wesentlichen Unterschied. In den USA trifft der Rettungsdienst im Schnitt etwa 2 Minuten früher ein als in Deutschland. Und jetzt können Sie sich vorstellen, dass es einen großen Unterschied ausmacht, ob man z.B. vier Minuten Herzmassage ohne Beatmung durchführt oder sechs Minuten.


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