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Einführung - Aufgaben und Anatomie der Nieren
Ziele des Kurses
Nierenfunktion zum „Anfassen“
Aufgaben der Niere
Die Nieren – Ihre Lage im Körper
Die Nieren – äußere Gestalt
Die Niere im Schnitt
Blutversorgung der Niere
Das Nephron
Das Nierenkörperchen
Der juxtaglomeruläre Apparat
Blutversorgung des Nephrons und der Sammelrohre
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Die Nieren – äußere Gestalt


Sehen Sie die Nieren auf Bildern oder als anatomisches Modell, dann denken Sie wahrscheinlich: „Ach ja, das sind die Nieren.“



Abb.5: Menschliche Niere, www.istockphoto.com, Medical Research, Dateinr.: 6556971  © asterix0597

Würden Sie die Nieren jedoch im Körper suchen, wäre die Situation wahrscheinlich etwas anders. Obwohl Sie die Lage kennen, würden Sie die Nieren vermutlich nicht direkt finden. Sie würden nur denken: „Hier müssen sie doch sein.“


Was Sie bei ihrer Suche entdecken würden, wäre erst einmal Fett. Die Nieren sind in Fett eingelagert. Hierbei handelt es sich um ein sogenanntes Baufett. Es schützt die Nieren vor Stößen und sorgt dafür, dass sie in ihrer Position bleiben. Baufette befinden sich außer an der Niere auch am Augapfel, am Gesäß und an den Fußsohlen. Baufette werden normalerweise nicht zur Energiebereitstellung genutzt. In Hungerphasen werden die Baufette jedoch wie alle anderen Fette vom Körper verbrannt.


Doch wonach suchen Sie, wie sieht die Niere von außen aus?

  • Die Nieren haben eine rotbraune Färbung.

  • Jede Niere ist etwa 11 cm lang, 6 cm breit und 2,5 cm dick. Eine Niere wiegt ca. 150 g.

  • Die Form der Niere erinnert an eine Bohne. Hierbei wölbt sich die zur Köperseite hingewandte Seite nach außen. Die zur Wirbelsäule hingewandte Seite ist etwas eingezogen. Diese Region wird als Nierenhilus bezeichnet.

  • Die oberen und unteren Enden der Niere werden als Nierenpole bezeichnet. Eine Niere hat demnach einen oberen und einen unteren Nierenpol.

  • Das Nierenhilum ist die Ein- bzw. Austrittspforte für die Nierenarterien (Arteria renalis), die Nierenvene (Vena renalis), die Lymphgefäße sowie für die Nierennerven. Außerdem befindet sich dort das Nierenbecken (Pelvis renalis oder Pyelon). Der in der Niere gebildete Urin wird im Nierenbecken gesammelt und über die Harnleiter zur Blase abgeleitet. Das Nierenhilus wird auch als „Nierenpforte“ bezeichnet.


Abb. 6: Nieren – äußere Gestalt © Andreas Heimann-Heinevetter

  • Jede Niere ist von insgesamt drei Häuten umgeben. Ganz innen umgibt eine feste bindegewebige Haut das Organ. Diese Haut wird als Nierenkapsel bezeichnet. Darüber liegt eine Fettschicht, die Nierenfettkapsel. Ganz außen befindet sich eine weitere, doch diesmal dünne Bindegewebshaut, der Fasziensack.

  • Auf den oberen Nierenpolen, etwas zur Körpermitte verschoben, sitzen die Nebennieren.

    Die Nebennieren sind eigenständige Organe mit weitreichendem Einfluss auf den Hormonhaushalt. Die Nebennieren gehören also nicht zum Organ Niere.

Die Niere hat nicht nur eine äußere Gestalt, sondern auch ein „Innenleben“.


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