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Ernährung - Kostproben


Ich könnte an dieser Stelle aus der Präambel des Expertenstandards zum Ernährungsmanagement zitieren, salbungsvolle Worte verwenden oder Ihnen Dinge sagen, die Sie schon längst wissen. Wie z.B., dass Essen und Trinken menschliche Grundbedürfnisse sind und dass ein Mangel an Nahrung und Getränken, ebenso wie die falsche Nahrung oder die falschen Getränke, der Gesundheit nicht zuträglich sind.

Ich dachte mir jedoch, als Einstimmung zu diesem Thema gehe ich etwas anders vor. Es geht um Essen und Trinken, passend dazu habe ich etwas vorbereitet.

Säßen Sie mir gegenüber, würde dieser Kurs eine übliche Fortbildung sein, und zwar in einem Raum, so dass ich ein kleines Buffet vorbereitet hätte.



Abb. 1: Kostprobe: blaues Kartoffelpüree, www.istockphoto.com, Mashed potatoes, Dateinr.: 17599368 © Inga Nielsen


Buffet der Kostproben:


  • Grünes Brot mit blauer Butter

  • Grünes alkoholfreies Bier

  • Kalte Pommes Frites

  • Gesüßte Pommes

  • Kaltes rotes Kartoffelpüree

  • Eingedickte Coca Cola

  • Heißes Mineralwasser

Nein, Sie müssten Ihr Tellerchen nicht leer essen, und auch die Gläser müssten Sie nicht leeren. Doch ich würde Sie sehr bitten, wenigstens zu kosten. Keine der Kostproben wäre verdorben oder schädlich, nur etwas im Geschmack verfremdet. Der Unterschied zum Gewohnten liegt in der Konsistenz, Farbe und Temperatur.


In der Pflege verändern Sie diese Merkmale eher ungewollt.


Konsistenz: Das Merkmal Konsistenz verändern Sie z.B. durch das Passieren der Speisen oder durch das Eindicken von Getränken. Wenn Sie Pommes in der Mikrowelle erwärmen, erhalten Sie „relaxierte Pommes”.


Temperatur: Die Temperatur der Speisen Ihrer Patienten ändern Sie ungewollt. Sie helfen jemandem beim Essen und werden dabei unterbrochen, also wird das Essen kalt. Oder stellen Sie sich vor, einer Ihrer Patienten isst erst später zu Mittag, und Sie machen das Essen inklusive des Salates in der Mikrowelle warm.


Farbe: Die Farbe von Speisen und Getränken verändern Sie zugegebenermaßen nicht, wenn überhaupt, dann ungewollt. Sie arbeiten nicht mit Lebensmittelfarben. Ist die Beleuchtung am Esstisch jedoch schlecht, so verändern sich die Farben. Ich wollte Ihnen einen Eindruck davon vermitteln, wie es jemandem ergeht, für den die Welt nur noch fremd und „seltsam” ist. Demjenigen erscheinen die normalen Pommes vielleicht „rot”.


Ergebnis: Entspricht auch nur ein Aspekt des Nahrungsmittels (Konsistenz, Temperatur, Farbe) nicht den Erwartungen, dann schmeckt es nicht.



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