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Beleuchtung – Modifikation von Umgebungsfaktoren


Als Nächstes werfen wir einen Blick auf die Beleuchtung in der Wohnung meiner Mutter.


Abb. 11: Sturzrisiko – Beleuchtung - Deckenlampe © Andreas Heimann-Heinevetter

Hier wird Energie, Strom, Geld und leider auch an Licht gespart – im Gegenzug wird das Sturzrisiko großzügig erhöht. Was den Flur betrifft - er war mir immer zu dunkel. In der Küche, im Bad, im Wohnzimmer und im Schlafzimmer ist die Beleuchtung hingegen angemessen. Die fehlende Birne sorgt im Flur für dunkle Ecken.

Es gibt eine einfache Möglichkeit zu prüfen, ob die Beleuchtung ausreichend ist. Überall im Raum sollte man zumindest die Uhrzeit auf der Armbanduhr ablesen können, ohne dass dabei direktes Licht auf das Zifferblatt fällt. Ich habe diesen Test mit meiner Mutter im Flur durchgeführt (in der Ecke, wo das Telefon steht). Sie war sofort einverstanden, eine neue Glühbirne einzuschrauben, weil ihr zusätzlich auffiel, dass sie die Ziffern auf der Tastatur des Telefons nicht erkennen konnte.


Abb. 12: Sturzrisiko – Beleuchtung – Lichttest © Andreas Heimann-Heinevetter

Allgemein gilt: Reicht die Beleuchtung nicht aus, dann müssen Sie Überzeugungsarbeit leisten und dazu eine preisgünstige Alternative wie z.B. Energiesparlampen anbieten. Je länger Energiesparlampen brennen, desto mehr „spart“ man. Die Anschaffungskosten sind nicht mehr so hoch wie früher, außerdem ist das Licht nicht mehr „kalt“, sondern „warm“.

Viele Menschen, auch ältere, begeben sich nachts bei völliger Dunkelheit auf den Weg zur Toilette – sie kennen den Weg im Schlaf. Nächtliche Gänge zur Toilette (Nykturie) beinhalten als solches schon ein erhöhtes Sturzrisiko, der Risikofaktor lässt sich durch völlige Dunkelheit noch steigern.

Die Lösung ist ein Nachtlicht.

Es gibt mittlerweile Nachtlichter, die bewegungsabhängig leuchten. Sie sind also sparsam, aber in der Anschaffung leider etwas teurer.

Beleuchtung hat noch ein zweites Risiko. Theoretisch würde man es „blenden“ nennen. Doch kaum jemand wird in seiner Wohnung eine blendende Lampe länger als eine Woche tolerieren, also dieses Sturzrisiko wird innerhalb kurzer Zeit beseitigt. Anders ist es mit dem Wechsel zwischen hell (gut ausgeleuchteten) und dunklen (mäßig oder schlecht ausgeleuchteten) Bereichen der Wohnung. Der Effekt ist: Bei gutem Licht ist alles in Ordnung, wechselt man in schlechtes Licht, sieht man erst einmal „schwarz“.

Bei meiner Mutter war der Flur das Problem. Doch seitdem ihr auffiel, dass sie die Ziffern auf dem Telefon nicht mehr lesen konnte, ist der Flur gut beleuchtet und damit auch dieses Sturzrisiko beseitigt.

Die Beleuchtung in der Wohnung meiner Mutter ist soweit in Ordnung. Was das automatische Nachtlicht betrifft, so ist mir endlich ein Geburtstagsgeschenk eingefallen.



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