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Sturzrisiko Umgebungsgefahren


„Wer sich in Gefahr begibt der …“, Sie kennen das Ende des Sprichwortes. Was die Umgebungsgefahren in Bezug auf Sturzereignisse betrifft, so ist das Sprichwort zutreffend, da Umgebungsgefahren nicht selten erst durch das Betreten der gefährlichen Umgebung relevant werden.



Abb. 10: Sturzrisiko – Umgebungsgefahren - Drahtseilakt, www.istockphoto.com, Balancing Act, Dateinr.: 11837069 © Andreas Geiser

Ein zweites Sprichwort (heute ist internationaler Sprichworttag): „Gefahr erkannt, Gefahr gebannt!“



Abb. 11: Sturzrisiko – Schnee und Eis, www.istockphoto.com, Slippery Footpath, Dateinr.: 12108849 © Heike Kampe

Umgebungsfaktoren können Stürze begünstigen, einfachstes Beispiel hierfür ist unerwartetes Glatteis an einem Wintermorgen. Sie treten aus der Haustür, es ist noch dunkel, Sie denken vielleicht noch „Es hat geregnet“ und schon sitzen Sie auf dem Boden.

In der Literaturanalyse wird ausführlich auf die Sturzgefährdung durch Umgebungsfaktoren eingegangen. So wird z.B. auf eine Studie von Tinetti (1998) hingewiesen, in der festgestellt wurde, dass bei 44% der Stürze  Umgebungsfaktoren wie Stolpergefahren, Treppen, Schnee und Eis eine Rolle spielten. Eine andere Studie (Beer 2000) auf die Autoren des Expertenstandards verweisen, kommt zu dem Ergebnis, dass im Winter ein leicht erhöhtes Sturzrisiko vorliegt und führt die auf die veränderten Witterungsverhältnisse zurück.

Dies wiederum erstaunt mich, da ich vermutet hätte im Winter würde die Zahl der Stürze deutlich zunehmen. Aus meiner Erfahrung als Ambulanzleitung weiß ich, dass bei bestimmten winterlichen Witterungsverhältnissen (erster überraschender Schnee, plötzliches Glatteis) deutlich mehr gestürzte Patienten die Ambulanz aufsuchten. Betrachtet man jedoch den Winter insgesamt, so sind diese sturzträchtigen Tage (oder Stunden) eher selten. Entsprechend erhöht sich die Gesamtzahl der Stürze im Winter eher geringfügig. Ein weiterer Aspekt ist sicher, dass viele potentiell sturzgefährdete Menschen die „Umgebungsbedingung“ Schnee und Eis, vermeiden und es damit zu einer relativen Verringerung von Stürzen kommt.

Sehr interessant fand ich den Hinweis auf die Untersuchung von Flemming und Pendergast (1993). Untersucht wurden von ihnen die Ursachen von 294 Stürzen in Alten- und Pflegeheimen. Das Ergebnis ist beeindruckend, mehr als die Hälfte der untersuchten Stürze lassen sich auf Umgebungsfaktoren zurückführen.

Allein diese Beispiele zeigen, dass Umgebungsfaktoren eine ganz wesentliche Rolle als Sturzrisikofaktor darstellen. Die Umgebungsfaktoren lassen sich in solche innerhalb von Räumen und diejenigen außerhalb von Räumen unterteilen.



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