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Die Körperhöhlen


Im Körper gibt es drei große Räume, die - gut voneinander abgegrenzt - als Körperhöhlen bezeichnet werden.


1. Die Schädelhöhle

Sie wird von den Schädelknochen gebildet und ist mit harten Hirnhäuten ausgekleidet. Sie schützt und umhüllt das weiche und empfindliche Gehirn. Im unteren hinteren Teil befindet sich ein Loch im knöchernen Schädel, das sogenannte Hinterhauptloch. Hier liegt der Übergang vom Gehirn zum Rückenmark.



Abb. 2 - Schädelhöhle © Andreas Heimann-Heinevetter

2. Die Brusthöhle

Seitlich wird sie von den Rippen begrenzt, nach vorne vom Brustbein (Sternum), hinten von der Brustwirbelsäule und nach unten vom Zwerchfell (dem Hauptatemmuskel). Nach oben zum Hals findet keine scharfe Abgrenzung statt.



Abb. 3 - Brusthöhle © Andreas Heimann-Heinevetter


Abb. 4 - Rechte und linke Pleurahöhle © Andreas Heimann-Heinevetter


Abb. 5 - Mediastinum (Mittelfellraum) © Andreas Heimann-Heinevetter


Die Brusthöhle selbst unterteilt sich in drei Unterräume:

  • Die rechte und linke Pleurahöhle. Hier befinden sich der rechte und linke Lungenflügel. Die Lungen sind mit einer Haut, dem Lungenfell (Pleura visceralis oder Pleura pulmonalis) überzogen. Das Rippenfell (Pleura parietalis) kleidet die Rippen, das Zwerchfell und das Mediastinum (Mittelfellraum) aus. Lungenfell und Rippenfell liegen dicht beieinander, lassen sich jedoch gegeneinander verschieben.
  • Das Mediastinum. Das Mediastinum (Mittelfellraum) liegt zwischen den beiden Pleurahöhlen. Im Mediastinum befindet sich das Herz. Die großen Gefäße, die zum Herzen hin- und wegführen (die obere Hohlvene, Teile der unteren Hohlvene, die Aorta und die Lymphgefäße), liegen im Mediastinum, ebenso wie Teile der Luftröhre und die Abgänge der Hauptbronchien. Außerdem verläuft die Speiseröhre durch den Mittelfellraum.

3. Der Bauch-Becken-Raum




Abb. 6 - Bauch-Becken-Raum © Andreas Heimann-Heinevetter

Der Bauch-Becken-Raum. Oben wird er durch das Zwerchfell und unten durch das Becken begrenzt. Vorne liegt die Bauchmuskulatur, hinten befindet sich die Wirbelsäule.

Der Bauch-Becken-Raum wird durch eine dünne Haut - das sogenannte Peritoneum (Bauchfell) - geteilt. Dadurch lässt sich der Bauch-Becken-Raum in zwei bzw. drei Teilräume unterteilen:

  • Intraperitoneal: In der Peritonealhöhle liegen also der Magen, die Leber, die Gallenblase, die Milz, die Eierstöcke sowie Teile des Dünndarms und des Dickdarms.
  • Retroperitoneal (hinter der Peritonealhöhle), aber teilweise vom Bauchfell bedeckt, befinden sich die Nieren und Nebennieren, Teile des Dickdarms, der Zwölffingerdarm und die Bauchspeicheldrüse sowie die untere Hohlvene und die Bauchaorta.
  • Im kleinen Becken befinden sich der Mastdarm, die Blase und die Mehrzahl der Geschlechtsorgane.

Die Lage bestimmter Organe lässt sich also einer bestimmten Körperhöhle zuordnen, das ist eine erste Form der Orientierung. Doch es geht weiter mit den Körperachsen.


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