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Einführung - Expertenstandard Sturzprophylaxe - Intrinsische Sturzrisikofaktoren
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Sehbeeinträchtigungen


Dass gutes Sehen etwas mit sicherem Laufen bzw. Bewegen zu tun hat, wissen Sie aus eigener Erfahrung. Denken Sie an den letzten Stromausfall am Abend oder als Sie im Keller waren und die Glühbirne plötzlich ihren Geist aufgab. Selbst in einer Ihnen bekannten Umgebung fällt es Ihnen in dieser Situation schwer, sich sicher zu bewegen. Gestürzt sind Sie wahrscheinlich nicht, doch vielleicht haben Sie sich gestoßen.

Das Sehen ist einer der wichtigen fünf Sinne (welches sind eigentlich die anderen vier?), durch die wir unsere Umwelt wahrnehmen. Ist das Sehen beeinträchtigt, so sind wir nicht in der Lage, unsere Umwelt korrekt wahrzunehmen. Sie müssen nicht blind sein, um etwas zu übersehen oder um zu stolpern.

Im Expertenstandard wird darauf hingewiesen, dass korrektes Sehen unter anderem notwendig ist, um das Gleichgewicht zu halten. Ich möchte dem widersprechen: Selbst wenn ich mich mit geschlossenen Augen bewege, schwanke ich nicht bzw. verliere ich nicht das Gleichgewicht. Zutreffend ist jedoch, dass nur ein ausreichendes Sehvermögen sicherstellt, Gegenstände, ihre Anordnung, den Abstand zum Körper und den Untergrund wahrzunehmen.

Das Sehen selbst kann auf unterschiedliche Weise beeinträchtigt sein; wie gesagt, es muss nicht immer gleich Blindheit sein.


  • Sehschärfe. Die Sehschärfe kann auf unterschiedliche Weise beeinträchtigt sein, bekannteste Beispiele hierfür sind Kurz- und Weitsichtigkeit. Ist jemand kurzsichtig, so kann er Gegenstände in der Nähe des Auges gut erkennen, auf kurze Entfernung ist er „sichtig" - kann gut sehen. Gegenstände, Personen oder Straßenschilder, die entfernt liegen, sind jedoch nicht zu erkennen.


    Abb. 6: Sehbeeinträchtigung - Sehschärfe - Kurzsichtigkeit © Andreas Heimann-Heinevetter

    Bei der Weitsichtigkeit ist es umgekehrt. Gegenstände, die weiter entfernt sind, werden gut erkannt; diejenigen, die sich in der Nähe des Auges befinden, verschwimmen.


    Abb. 7: Sehbeeinträchtigung - Sehschärfe - Weitsichtigkeit © Andreas Heimann-Heinevetter

    Was denken Sie, welche Art des unscharfen Sehens ist in Bezug auf eine Sturzgefährdung „gefährlicher"? Wenn Sie das Straßenschild (Kurzsichtigkeit) oder die Bodenunebenheit direkt vor Ihnen nicht erkennen (Weitsichtigkeit)?

    Ab Vierzig nimmt die Sehschärfe der nahen Umgebung physiologisch ab, man wird „altersweitsichtig". Die Schlüsse aus diesem Umstand können Sie selbst ziehen.

    Um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie es ist, wenn die Sehschärfe nicht stimmt, bitten Sie jemanden in Ihrer Umgebung darum, dessen Brille ausprobieren zu dürfen und laufen dabei etwas herum. Aber stürzen Sie nicht!

    Übrigens, ist die Brille des Patienten oder Bewohners schlecht geputzt, so vermindert auch dies die Sehschärfe.

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Identnummer: 20091216

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