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Das Ohr - Anatomie



Abb. 1: Das Ohr, www.istockphoto.com, White Soft Ear, Dateinr.: 12305337 © Roman Shcherbakov

Von außen her wirkt das Ohr sehr unscheinbar, lässt keine Rückschlüsse auf den komplizierten Vorgang „Hören“ schließen. Betrachten wir das Ganze doch mal von innen:


Anatomie



Abb. 2: Anatomie - Ohr, www.istockphoto.com, Human ear, Dateinr.: 16226956 © ericsphotography

Im Folgenden werden die wichtigsten anatomischen Strukturen und deren Funktionen kurz erklärt:


Äußeres Ohr

Bestehend aus Ohrmuschel und äußerem Gehörgang


Ohrmuschel

Sammelt den Schall auf und führt diesen über den Gehörgang dem Trommelfell zu.


Äußerer Gehörgang

Etwa drei cm langer Gang zwischen Ohrmuschel und Trommelfell. Enthält Ohrenschmalz- und Talgdrüsen. Dient der Schallweiterleitung und dem Schutz des Mittel- und Innenohres. Besteht aus einem äußeren knorpeligen und einem inneren knöchernen Bereich.


Das Mittelohr

Es umfasst das Trommelfell, die Ohrtrompete, die Paukenhöhle mit den Gehörknöchelchen und die pneumatischen Räume.


Trommelfell

Membran, die den äußeren Gehörgang von der Paukenhöhle trennt und der Schallübertragung dient.


Ohrtrompete = Kanal (Tube) zum Rachen

Verbindung zwischen Mittelohr und Nasenrachen. Besteht aus einem mittleren knorpeligen und einem äußeren knöchernen Anteil. Dient der Belüftung und dem Druckausgleich des Mittelohres. Hierdurch kommt es häufig zu aufsteigenden Infektionen des Mittelohres aus der Nase.

Paukenhöhle


Ist beim Gesunden belüftet und beinhaltet die drei Gehörknöchelchen Hammer, Amboss und Steigbügel, deren Funktion die Schallweiterleitung zum Innenohr ist. Steht in enger Beziehung zu den Gesichtsnerven.

Pneumatische Räume


Sind mit dem Mittelohr verbundene, lufthaltige Zellen in Knochen, deren Funktion unbekannt ist.


Das Innenohr

Im Felsenbein (Schädelknochen) gelegen. Zum Innenohr gehören die Hörschnecke, das Gleichgewichtsorgan und der Hör- und Gleichgewichtsnerv.


Hörschnecke

Korkenzieherartig gewundenes Innenohrorgan mit Haarzellen (Sinneszellen), in dem die Schallwellen in Nervenpulse für das Gehirn umgewandelt werden. Etwa drei cm langer Kanal, der aus einem äußeren knöchernen und einem inneren häutigen Anteil besteht. Mit speziellen Flüssigkeiten gefüllt (Perilymphe und Endolymphe), die bei einem akustischen Reiz durch die Gehörknöchelchen in Schwingung versetzt werden und über einen komplexen Vorgang die Sinneszellen erregen. Bei den Sinneszellen unterscheidet man zwischen inneren und äußeren Haarzellen. Die inneren Haarzellen vermitteln den Hörreiz. Die äußeren Haarzellen bearbeiten die ankommenden Schallwellen (Verstärkung leiser Töne, Dämpfung lauter Töne). Die Haarzellen der Schneckenbasis werden hierbei durch hohe Frequenzen erregt, die der Schneckenspitze durch tiefere Frequenzen.


Hör- und Gleichgewichtsnerv

Der Hörnerv leitet die von den Haarzellen erzeugten neuronalen Impulse zum Gehirn. Die Nervenfasern entspringen direkt an den Haarzellen der Hörschnecke. Jeder Haarzelle sind Nervenfasern zugeordnet. Der Informationsfluss erfolgt sowohl vom Innenohr in das Gehirn als auch in umgekehrter Richtung.


Gleichgewichtsorgan

Der Vestibularapparat dient zusammen mit den Augen und speziellen Rezeptoren im Bereich des Halses der Erhaltung des Gleichgewichts. Dabei ergänzen sich diese drei Systeme. Ist eines dieser Systeme in seiner Funktion gestört, kommt es zum Verlust der Körpersicherheit im Raum, also zum Schwindel. Das Gleichgewichtsorgan ermöglicht die Orientierung im Raum durch die Registrierung aller Arten von Beschleunigung. Es besteht aus den drei Bogengängen, die der Registrierung von Drehbeschleunigungen dienen und den für die Erfassung der Linearbeschleunigung zuständigen Säckchen und Schläuchlein. Auch hier vermitteln spezielle Haarzellen als Sinneszellen den Schwindelreiz.  



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