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Einführung - Expertenstandard Sturzprophylaxe in der Pflege (Teil 1): Sturz ein gesellschaftliches Problem
Ziele des Kurses
Hinfallen, ausgerutscht, gestolpert, gestürzt
Epidemiologie: Wer stürzt wie oft mit welchen Folgen?
Erstversorgung bei einem Sturz
Körperliche Sturzfolgen
Psychische Sturzfolgen
Ökonomische Sturzfolgen
Bedeutung der Sturzrisikofaktoren
Zusammenfassung
Fachbegriffe einfach erklärt
Bildnachweise, Literatur und Links
Ausblick
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Bedeutung der Sturzrisikofaktoren


Es gibt Faktoren die das Risiko zu stürzen erheblich vergrößern, doch diese Faktoren führen nicht zwangsläufig zu einem Sturz, sie begünstigen ihn jedoch.

Die Autoren des Expertenstandards weisen hierauf eindeutig hin, eben dass man zuerst bis Mitte der neunziger Jahre glaubte, man könne einen Sturz anhand bestimmter Risikofaktoren eindeutig vorhersagen.

Ein Beispiel, warum es nicht so ist: Nehmen wir einen Patienten, der unter starkem Schwindel leidet (ein Risikofaktor) und dazu unter einer starken Sehbehinderung, er sieht nur noch schemenhaft. Man könnte meinen, schlimmer könnte es nicht kommen. Dieser Bewohner oder Patient stürzt geradezu zwangsläufig.



Abb. 10: Sturzrisiko, Schwindel und Sehschwäche, www.istockphoto.com, Nurse and senior citizen, Dateinr. 9167508 © Kirby Hamilton

Das Bild zeigt eine andere Antwort.

Auf den ersten Blick hätte man schwören können, so ein Bewohner oder Patient stürzt sicher! Auf den zweiten Blick ... nicht unbedingt. Denn wenn dieser Bewohner sein Risiko einschätzen kann, wird er nach Hilfe suchen, um das Sturzrisiko zu vermindern.

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Identnummer: 20091216

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