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Einführung: Notfall - Wiederbelebung, Mund-zu-Mund-Beatmung und Mund-zu-Nase- Beatmung
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Durchführung der Mund-zu-Mund-Beatmung
Probleme bei der Mund-zu-Mund-Beatmung
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Fehler bei der Mund-zu-Mund-Beatmung


Bei der Mund-zu-Mund-Beatmung können Sie, obwohl die Technik einfach ist, einige Fehler machen.


Es sind Fehler, die Sie vermeiden können. Wichtig hierbei ist es, die Fehler zu kennen.


  • Viel hilft viel - zu großer Atemzug. Ich denke, dies ist einer der häufigsten Fehler für den Ungeübten. Der Atemzug, den Sie verabreichen sollen, entspricht vom Volumen her etwa einem ganz normalen Atemzug von Ihnen. Ein Volumen zwischen 500 und 700 Millilitern ist ausreichend. Wenn sich der Thorax des Patienten hebt, dann ist die richtige Menge erreicht.

    Theoretisch einfach, doch in der Praxis ist es anders. Praxis ist nicht das Üben an einer Puppe, sondern ein Notfall.

    Sie sind aufgeregt, schließlich geht es um Leben und Tod, vielleicht ist es Ihre erste Mund-zu-Mund-Beatmung, und vielleicht empfinden Sie einen gewissen Ekel. Was macht man da? „Augen zu und durch, tief einatmen!". Ja, entsprechend atmen Sie auch aus und blasen ca. 1,5 Liter in den Patienten.

    Das ist etwa die doppelte Menge des Verträglichen. Das bedeutet, bei so einem Atemzug blasen Sie mit Glück 800 ml in die Lungen des Patienten. Alles, was darüber hinausgeht, landet im Magen. Warum?

    Ab etwa 800 ml Atemspende ist der Widerstand für die Luft, die Sie in den Patienten blasen, in der Lunge größer als der Widerstand, den die Speiseröhre und der Magen bieten. Im Ergebnis bedeutet das, dass Sie den Magen zusätzlich aufblasen.

    Machen Sie das einmal oder zweimal, kein Problem. Machen Sie das zehnmal, so sehen Sie, dass sich der Bauch des Patienten aufbläht. Was dann passiert? Nun, der Patient wird irgendwann heftig „rülpsen", das ist etwas unappetitlich, aber kein wirkliches Problem. Problematisch wird es, wenn mit der Luft Mageninhalt nach oben befördert wird, weil Sie es dann mit Erbrochenem zu tun haben, das in die Lungen fließen kann.

    Wie können Sie vermeiden, dass Ihnen das passiert? Schwierig - denken Sie einfach daran, dass Sie beatmen und nicht tauchen, eben Leben einhauchen. Meine Assoziation ist es, im Taucheranzug vorsichtig ein Feuer anzufachen.

  • Ihr Mund ist nicht ausreichend geöffnet.

    Fehler bei der Mund-zu-Mund-Beatmung

    Abb. 16: Mund-zu-Mund-Beatmung, Fehler: Nicht ausreichend geöffneter Mund des Helfers © Andreas Heimann-Heinevetter

    Sie müssen Ihren Mund ausreichend öffnen, sonst schaffen Sie es nicht, die Querung vom Mund des Patienten zu umschließen. Entsprechend strömt Ihre Atemspende direkt durch die Mundwinkel des Patienten wieder hinaus und erreicht seine Lungen nicht.

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