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Einführung: Krankenbeobachtung Blutdruck (Teil 1), die Grundlagen - Blutdruckregulation, Einflussfaktoren
Ziele des Kurses
Geschichte: Scipione Riva-Rocci und Nikolai Sergejewitsch Korotkow
Blutdruck - eine Definition, Einheiten, Messgrößen
Hypertonie und Hypotonie
Blutströmung - Blutdruck und Gefäßwiderstand
Einfacher Regelkreis der Blutdruckregulation
Kurzfristige-, mittelfristige- und langfristige Blutdruckregulation
Veränderungen des Blutdrucks ohne Krankheitswert
Zusammenfassung
Fachbegriffe einfach erklärt
Bildnachweise, Literatur und Links
Ausblick
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Geschichte: Scipione Riva-Rocci und Nikolai Sergejewitsch Korotkow


Der italienische Arzt Scipione Riva-Rocci entwickelte 1896 eine Armmanschette zur indirekten Messung des Blutdrucks mit einem Quecksilber-Blutdruckmessgerät. Die Armmanschette war eine Art Fahrradschlauch, der um den nackten Oberarm des Patienten gelegt wurde. Die Manschette wurde mit einem kleinen Gummiballon aufgeblasen. Nach außen war die Ausdehnung des Schlauches durch eine Lederbahn begrenzt, in der Folge wurden die Weichteile des Oberarms, aber auch die Arterien gleichmäßig komprimiert. Der in der Manschette herrschende Druck wurde an einem Quecksilber-Barometer angezeigt. Gleichzeitig wurde der Puls an der Arteria radialis getastet. Sobald der Druck in der Manschette niedriger war als der obere Blutdruckwert, war der Puls am Handgelenk tastbar. Der untere Blutdruckwert konnte auf diese Weise nicht ermittelt werden. Noch heute wird der Blutdruck als „RR” abgekürzt. Diese Abkürzung geht auf den Namen „Riva-Rocci” zurück.


Blutdruck Geschichte historisches Blutdruckmessgerät

Abb. 1: Blutdruckmeßgerät, www.istockphoto.com, Blood Pressure Sphygmomanometer, Dateinr.: 1908750 © Brent Melton

Der arterielle obere Blutdruckwert war nun einfach messbar, doch nicht der untere.


Deutlich verbessert wurde das Verfahren um 1905 durch den russischen Militärarzt Nikolai Sergejewitsch Korotkow. Er entdeckte die nach ihm benannten Korotkow-Geräusche.


Normalerweise durchströmt das Blut die Arterien geräuschlos. Die Strömung wird nicht behindert und ist gleichförmig, man spricht von einer laminaren Strömung. Wird die Arterie nun zusammengedrückt, kommt es zu Verwirbelungen, und die Strömung wird turbulent. Diese turbulenten Strömungsgeräusche sind mit einem Stethoskop hörbar und werden als Korotkow-Geräusche bezeichnet.


Sind die Arterien durch die Blutdruckmanschette komplett abgedrückt, entstehen keine Geräusche. Sobald der Druck in der Blutdruckmanschette jedoch niedriger ist als der arterielle obere Blutdruckwert, fließt das Blut als turbulente Strömung durch die noch teilweise zusammengedrückte Arterie. Jeder Pulsschlag verursacht ein mit dem Stethoskop hörbares Pochen. Sobald der Druck in der Manschette geringer ist als der untere Blutdruckwert, verschwindet das Pochen, weil das Blut nun ungehindert in Form einer laminaren Strömung durch die Arterie fließt.


Blutdruck, Geschichte Korotkow-Geräusche Töne

Abb. 2: Korotkow Geräusche bei der Blutdruckmessung (schematisch, der Manschettendruck wird langsamer reduziert) © Andreas Heimann-Heinevetter


Entsprechend konnten nun, mithilfe der Korotkow-Geräusche, der obere und untere Blutdruckwert einfach bestimmt werden.


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