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Einführung: Körpertemperatur, Fieber - Temperaturregulation, Messmethoden, Hyperthermie
Ziele des Kurses
Mit Bekanntem beginnen - Temperaturregulation
Fieber - Verdacht
„Fieber messen” - Messen der Körpertemperatur
Temperaturmessung - Fieber - Einteilung
Begrifflichkeiten: Hypothermie, Hyperthermie, Hyperpyrexie, Fieber, Pyrogene
Zusammenfassung
Fachbegriffe einfach erklärt
Bildnachweise, Literatur und Links
Ausblick
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„Fieber messen” - Messen der Körpertemperatur


Was machen Sie? Messen Sie Fieber oder messen Sie die Körpertemperatur? Formal messen Sie natürlich immer nur die Körpertemperatur, doch „sprachlich” ist das, je nach Ausgangssituation, etwas anderes.


Beispiel: In der Regel wird im Krankenhaus ein- bis zweimal am Tag bei bestimmten oder allen Patienten einer Station die Körpertemperatur kontrolliert. Wenn Sie diese Arbeit übernehmen, sagen Sie so etwas wie: „Ich gehe schon mal die Temperatur messen.”


Anders ist das jedoch, wenn Sie es für möglich halten, dass ein Patient Fieber hat, z.B. weil Ihnen das Frieren, die kalten Hände und das Husten eines Patienten aufgefallen sind. Dann sagen Sie: „Ich gehe mal zu Herrn Soundso Fieber messen, der friert, hat eiskalte Hände und außerdem hustet er.“ Sie bemerken den Unterschied. Wenn Sie Fieber erwarten, gehen Sie „Fieber messen”. Also, die auf der Seite zuvor genannten „unspezifischen” Zeichen von Fieber haben durchaus Bedeutung. Sie weisen in der Tat auf Fieber hin. Sind Sie Auszubildender und jemand sagt Ihnen, Sie sollen bei einem Patienten mal „Fieber messen”. Fragen Sie mal nach - wenn sich herausstellt, dass der Patient wirklich Fieber hat -, wie die Kollegin oder der Kollege darauf gekommen ist.


Es gibt viele Methoden, die Temperatur zu messen.



Abb. 3: Fieber "messen" Handmethode, www.istockphoto.com, "Sick child", Dateinr.: 6386461 © Elena Elisseeva


Die einfachste Methode - und zugleich auch ungenaueste - ist, einfach die Hand auf die Stirn zu legen. Das Messergebnis lautet dann: „Ich glaube, Noah hat Fieber.“ Also, es ist kein Messen, sondern eine gebräuchliche Methode, die Eltern bei ihren Kindern anwenden, um danach richtig „Fieber zu messen”.



Abb. 4: Fieberthermometer © Viktoria Startseva - Fotolia.com


Doch es gibt einige andere Methoden, die Körpertemperatur zu messen. Bevor ich diese Methoden im Einzelnen vorstelle, hier einige allgemeine Hinweise zur Temperaturmessung:


  • Gemessen wird am besten beim liegenden Patienten.
  • Kurz vor der Messung (30 Minuten) durchgeführte Wärme- oder Kälteanwendungen verfälschen das Ergebnis.
  • Körperliche Anstrengungen (auch Aufregung) verfälschen das Ergebnis. Lassen Sie den Patienten erst 30 bis 60 Minuten ruhen.
  • Bei Kindern und nicht voll orientierten Patienten bleiben Sie während der Messung dabei.
  • Machen Sie sich mit der Bedienung des von Ihnen verwendeten Thermometers vertraut. Lesen Sie also die Bedienungsanleitung bzw. lassen Sie sich das Thermometer erklären.
  • Beachten Sie die Hygienevorschriften, z.B. die Verwendung von Schutzhüllen sowie Reinigung und Desinfektion benutzter Thermometer.
  • Ist ein Messergebnis unerwartet niedrig (gerade bei erwartetem Fieber), kontrollieren Sie die Temperatur erneut.

Axillare Temperaturmessung:


Wesentlicher Vorteil der axillaren Temperaturmessung ist, dass sie einfach in der Durchführung und nicht unangenehm für den Patienten ist. Bei der axillaren Messung wird das Fieberthermometer in die Achselhöhle gelegt. Der Patient drückt den Arm an die Seite des Körpers und lagert den Unterarm auf den Bauch. Damit ist die Spitze des Thermometers von Haut umschlossen. Ein wesentlicher Nachteil der axillaren Messung ist eine lange Messdauer von bis zu 10 Minuten, d.h., der Patient muss mitmachen und die Geduld aufbringen. Ein weiterer Nachteil ist, dass das Ergebnis relativ ungenau ist. Die gemessene Temperatur liegt 0,5° C unter der Körperkerntemperatur. Die Messung ist anfällig für Fehlerquellen. Hat der Patient zum Beispiel unter den Achseln geschwitzt (Schweiß ist verdunstet und Verdunstungskälte entstanden), so ist die Haut unter den Achseln kühler, und damit ist das Ergebnis der Messung falsch. Resümee: Trauen Sie dem Ergebnis der axillaren Messung nur bedingt. Bei einem Patienten, der Fieber hat, sollten Sie eine exakte Methode der Temperaturmessung, z.B. die rektale Messung (siehe unten) nutzen.


Sublinguale (orale) Temperaturmessung ...

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Identnummer: 20091216

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