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Einführung – Balance- und Kraftübungen
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Vorbemerkungen: Balance- und Kraftübungen
Balanceübungen
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Vorbemerkungen: Balance- und Kraftübungen


Wer die Balance nicht halten kann und wem die Kraft fehlt, der stürzt sicher häufiger. Entsprechend können Übungen zur Verbesserung der Balance und Kraft das Sturzrisiko vermindern. Natürlich ist den Autoren des Expertenstandards dieser Umstand nicht verborgen geblieben.

Unterschieden werden drei grundsätzliche Formen dieser Intervention:

  • Unspezifische ungezielte Übungen. Das sind Übungen, die zwar die Kraft und Balance steigern, jedoch sind die Defizite des Einzelnen nicht abgestimmt.

  • Ein Übungsprogramm, das ganz spezifisch auf die einzelne Person zugeschnitten ist, also den individuellen Sturzrisikofaktor berücksichtigt. Ist beispielsweise eine Beinschwäche der Hauptgrund für ein Sturzrisiko, so wird dieser Schwäche mit entsprechenden Übungen entgegengewirkt.

  • Die letzte Form ist ein spezifisches Übungsprogramm, das eingebettet ist in eine Modifikation anderer Sturzrisikofaktoren, wie z.B. die Modifikation von Umgebungsbedingungen.

Außerdem muss unterschieden werden, in welcher Weise Balance- und Kraftübungen durchgeführt werden, ob man also die Übungen in einer Gruppe oder allein absolviert. Ebenso kann man differenzieren, ob die Übungen unter Anleitung oder in Eigenregie ausgeführt werden.

In der Literaturanalyse tragen die Autoren des Expertenstandards einige interessante Informationen zusammen.

So stellt Gillespie in einer Analyse von 62 anderen Studien fest, dass der Erfolg allgemeiner Gruppenübungen eher gering ist, während individuelle Übungsprogramme zu einer deutlichen Verringerung von Stürzen und sturzbedingten Verletzungen führen. Gesichert ist diese Erkenntnis jedoch nur für zu Hause lebende Personen.

Schönfelder und Rubenstein (2004) stellten in einer anderen Untersuchung fest, dass gezieltes Kraft- und Balancetraining in Verbindung mit einem Gehtraining positive Einflüsse auf mehrere Sturzrisiken hat (Ganggeschwindigkeit, Gangsicherheit, Angst vor Stürzen).

Die Autoren des Expertenstandards betonen, es sei davon auszugehen, dass regelmäßiges Kraft- und Balancetraining (mindestens einmal pro Woche) das Sturzrisiko zu Hause lebender Personen senkt. Außerdem weisen sie darauf hin, dass dies auch für Bewohner von Alten- und Pflegeheimen oder Krankenhäusern gelten kann, obwohl einschlägige Untersuchungen dazu fehlen.

Es stellt sich nun die banale Frage, welche Übungen ein sturzgefährdeter Mensch durchführen kann und wie diese Übungen aussehen. Auf den nächsten Seiten werde ich Ihnen mögliche Übungen vorstellen.


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