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Einführung - Maßnahmen zur Förderung der oralen Ernährung
Ziele des Kurses
Verbesserung der Ernährungssituation in unterschiedlichen Umgebungen
Aktives Einbeziehen der Pflegebedürftigen in die Pflegeplanung und in die Maßnahmen
Esskultur, Tradition und Gewohnheiten
Maßnahmen zur Sicherstellung und Förderung der oralen Ernährung
Interaktion zwischen Pflegenden und Pflegebedürftigen
Unterstützung durch verbale Aufforderung und Berührung
Gesellschaft bei den Mahlzeiten
Sinnliche Anreize setzen
Mahlzeiten in familiärer Umgebung - Schöpf- oder Tablett-System
Personalbesetzung am Ort der Mahlzeiten
Trinknahrung
Verlaufskontrolle und Bewertung
Zeichen der Verbesserung bzw. Verschlechterung des Ernährungszustands
Sünden
Zusammenfassung
Fachbegriffe einfach erklärt
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Verbesserung der Ernährungssituation in unterschiedlichen Umgebungen

Ist eine Mangel- oder Unterernährung identifiziert worden, so liegt es nahe, dieses Problem lösen zu wollen. Abgesehen davon, dass eine Lösung nicht immer möglich oder von Seiten des Patienten gewünscht ist, muss man beachten, dass je nach Umfeld (zu Hause lebend, Seniorenheim, Krankenhaus) spezifische Schwierigkeiten auftauchen können.

Situation im Krankenhaus:

  • Die Ursachen einer Mangel- bzw. Unterernährung müssen - sofern nicht bekannt - identifiziert werden.

  • Eine schlechte Ernährungssituation hat nicht unbedingt körperliche Ursachen, die sich eventuell im Krankenhaus behandeln lassen. Häufig liegen seelische oder soziale Ursachen der Mangelernährung zugrunde, die sich einer kurzfristigen „Behandlung“ im Krankenhaus entziehen.

  • Um einen langfristigen Erfolg bei der Verbesserung der Ernährungssituation sicherzustellen, muss die nachklinische Versorgung, egal ob privat, durch Angehörige oder institutioneller Natur (Pflegedienst, Seniorenheim), mit einbezogen werden. Zu nennen ist hier die Schulung und Beratung von Patienten und Angehörigen sowie ein entsprechendes Entlassungsmanagement.

  • Eine schlechte Ernährungssituation des Patienten ist häufig ein Nebenbefund, der durch ein Screening und nicht etwa durch eine Einweisungsdiagnose aufgedeckt wird.

Situation im häuslichen Umfeld:

  • Lebt ein älterer Mensch allein, so kann es längere Zeit dauern, bis eine Verschlechterung der Ernährungssituation auffällt.

  • Ein Screening bzw. Assessment zur Ernährung wird im ambulanten Bereich meist erst durch einen Pflegedienst durchgeführt.

  • Im häuslichen Umfeld ist der Patient häufig auf sich allein gestellt, d.h. eine Unterstützung bei der Nahrungszubereitung ist nur in begrenztem Maße vorhanden.

  • Soziale Risikofaktoren wie Armut und fehlende Unterstützungsangebote kommen im häuslichen Umfeld stärker zum Tragen als in stationären Versorgungseinrichtungen.

  • Wird eine mangelhafte Ernährungssituation im Krankenhaus festgestellt, so kann die Beratung des Patienten und seiner Angehörigen die Verbesserung der Ernährung in der häuslichen Situation fördern.

  • Die Einbeziehung eines ambulanten Pflegedienstes kann die Sicherstellung einer ausreichenden Ernährung fördern.

Situation in der stationären Altenpflege:

  • In Pflegeeinrichtungen sind prinzipiell - aufgrund der Altersstruktur der Bewohner und ihren damit verbundenen Einschränkungen - häufiger Menschen mit Ernährungsproblemen anzutreffen. 

  • Pflegeeinrichtungen verfügen im Prinzip über die Möglichkeiten, adäquat auf Ernährungsprobleme zu reagieren.

Durch die Einführung des Expertenstandards zum Ernährungsmanagement lässt sich die Versorgung von Menschen in pflegerischer Obhut (ambulante Pflege, Seniorenheim, Krankenhaus) verbessern. Hingegen sind die positiven Auswirkungen auf die Pflege durch Angehörige eher gering.

Nachfolgend einige Hinweise zur Ernährung im Alter.


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