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Einführung: Krankenbeobachtung Puls (Teil 2), Techniken und Bewertung
Ziele des Kurses
Puls - Definition
Puls - Messmethoden
Puls - wo wird getastet?
Periphere Taststellen des Pulses
Zentrale Taststellen des Pulses
Wann muss der Puls zentral getastet werden?
Kriterien der Beobachtung, Normwerte
Physiologische Veränderungen des Pulses
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Verlangsamter Herzschlag - Bradykardie
Beschleunigter Herzschlag - Tachykardie
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Puls - Messmethoden


Im Prinzip stehen Ihnen als Pflegekraft - je nach technischer Ausstattung - drei Methoden zur Messung der Pulsfrequenz zur Verfügung.


1. Tasten des Pulses an einer Arterie



Abb. 2: Tasten, www.istockphoto.com, hand, Dateinr.: 3240957 © Ben Beltman


Hierbei handelt es sich um die wohl gebräuchlichste Messmethode für den Puls. Getastet wird die Pulswelle an einer oberflächlich liegenden Arterie wie z.B. der Arteria radialis oder an einer Arterie, die über eine feste Unterlage (Knochen oder Muskeln) verläuft wie die Arteria femoralis. An Hilfsmitteln ist allein eine Uhr mit Sekundenanzeige oder eine Pulsuhr erforderlich. Gezählt werden die Pulsschläge über 15 Sekunden. Anschließend wird dieser Wert mit 4 multipliziert. So erhalten Sie die Anzahl der Pulsschläge pro Minute.


Wesentlicher Vorteil dieser Methode ist, dass sie ohne große Hilfsmittel überall durchzuführen und exakt ist. Außerdem gibt Ihnen der Tastbefund Aussage über die Qualität des Pulses, und Unregelmäßigkeiten des Pulses fallen auf (Wie gut der Puls zu tasten ist, dazu später mehr).


Der Nachteil liegt darin, dass es einiger Übung bedarf, bis man den Puls sicher tasten kann.


Vorsicht: Wenn Sie beim Tasten des Pulses wie gebannt auf das Zifferblatt einer Uhr schauen, kann es Ihnen passieren, dass Sie nicht den Puls, sondern unwillkürlich die Sekunden zählen.


Ist der Puls sehr langsam oder unregelmäßig, so zählen Sie eine ganze Minute aus.


2. Technische Pulsmessung mittels Pulsoxymetrie



Abb. 3: Pulsmessung mit Pulsoxymeter, Pulse Oximeter, Dateinr.: 10353794 © Robert Byron


Bei der Pulsoxymetrie wird eigentlich die Sauerstoffsättigung des arteriellen Blutes gemessen. Dass hierbei die Pulsfrequenz ebenso gemessen wird, ist eher Nebensache. Die Messung der Pulsfrequenz durch die Pulsoxymetrie dürfte auf peripheren Stationen oder in Alten- und Pflegeheime eher die Ausnahme sein. Im Bereich der außerklinischen Intensivpflege oder Heimbeatmung ist sie hingegen schon ein Standard.

Gemessen wird mithilfe eines Messfühlers am Finger oder am Ohr, manchmal auch an einem der Zehen.

Vorteile dieser Methode: das Zählen und Multiplizieren entfällt, gleichzeitig wird ein anderer Wert für die Sauerstoffsättigung erhoben. Die Methode ist einfach in der Durchführung.

Doch es gibt einige wesentliche Nachteile ...

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Identnummer: 20091216

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