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Pflege studieren


Als ich meine Ausbildung in der Krankenpflege in der zweiten Hälfte der achtziger Jahre absolvierte, war Pflege zu studieren sehr selten.


Mittlerweile ist Pflege zu studieren in Deutschland nichts Ungewöhnliches, aber immer noch die Ausnahme. Die Regel ist die Berufsausbildung an Fachschulen, also die schon erwähnten Ausbildungen in der Pflege.



Abb. 9: Pflege studieren - "students", Dateinr.: 3241754 © Lisa Klumpp

Hier ist ein kurzer geschichtlicher Rückblick interessant.


1910 konnte man Pflege in den USA studieren, das war der erste Studiengang. Die ehemalige DDR war da flotter als Westdeutschland. Ab 1963 konnte man an der Humboldt-Universität in Berlin Medizinpädagogik und Diplomkrankenpflege studieren. In Westdeutschland wurden die ersten Modellstudiengänge von der FU Berlin zwischen1976 und 1982 durchgeführt, dann jedoch eingestellt. Ab 1980 wurden Modellstudiengänge an der Universität und Fachhochschule Osnabrück angeboten. Zum Wintersemester 1991/ 92 bot die Fachhochschule Osnabrück den ersten Regelstudiengang „Krankenpflegemanagement” an. Streng genommen kann man seit diesem Zeitpunkt Pflege in Deutschland studieren.


Was danach passiert, ist schon witzig. Es gibt geradezu eine Inflation der Pflegestudiengänge. Es gibt nicht zehn, sondern über hundert unterschiedliche Studiengänge, die auch in den Bereich der Pflege fallen. Das sind nicht alles Studiengänge, die sich „Pflege” nennen, sondern solche wie z.B. „Kunsttherapie” oder „Humanitäre Hilfe”. Sie fallen mit in das Feld der Pflege.


Wirklich etabliert haben sich drei bzw. vier Studiengänge:


  • Pflegemanagement
  • Pflegepädagogik
  • Pflegewissenschaft
  • Praktische Pflege

Überlegen Sie einmal für sich selbst, welche Bedeutung es hat, dass Pflege erst seit recht kurzer Zeit auch akademisch ausgebildet wird, und das nicht der Regelfall ist.


Meine Antwort:


  1. Es ist leider immer noch so, dass die akademische, also wissenschaftliche Meinung größeres Gehör findet. Einfach gesagt wäre die Pflege schon seit langer Zeit eine akademische Ausbildung (Universität, Fachhochschule), wäre der Status und wahrscheinlich auch der Verdienst in der Pflege besser.
  2. Eine akademische Ausbildung ist in der Regel mit Forschung verbunden. Die Ausbildung an einer Krankenpflegeschule nicht. Somit fehlte der Pflege in Deutschland lange Zeit der forschende Hintergrund, und das schwächte den Berufsstand.

Ein letzter Blick auf unsere europäischen Nachbarn. Wie sieht es bei ihnen aus? Wie wird dort die Ausbildung in der Pflege durchgeführt?


In der Mehrzahl der westeuropäischen Länder findet die Pflegeausbildung an Universitäten bzw. Fachhochschulen statt. Zu nennen sind hier Großbritannien und Irland, Schweden, Finnland und Dänemark, Spanien und Portugal, Italien und Griechenland. In Belgien und in den Niederlanden gilt ein „sowohl als auch” (Hochschule und Berufsfachschule).


Der reguläre Ausbildungsweg über die Berufsfachschule (also der Ausbildungsweg wie in Deutschland) wird (noch) in Deutschland, Österreich, Luxemburg, der Schweiz und in Frankreich angeboten.


Der Kurs nähert sich nun dem Ende. Wurde auch Zeit. Einige Stellen waren sicher interessant und sehr lebendig, andere wiederum trockener - eben reine Information. Doch gegen Ende gilt es, den Bogen zum Beginn des Kurses zu schlagen. Eben der Weg der Pflege vom Dienen zum Beruf. Die Pflege hat sich organisiert.


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