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Einführung: Der Körper – ich lebe!
Die Ziele des Kurses
Woraus besteht der Mensch? Aus Acker!
Atome, Moleküle, Organellen
Zellen, Gewebe, Organe, Organsysteme – das Leben beginnt
Der Mensch
Kennzeichen höherer Lebewesen - 1. Akt
Kennzeichen höherer Lebewesen - 2. Akt
Das Leben … persönliche Gedanken aus dem
Zusammenfassung
Fachbegriffe, einfach erklärt
Bildnachweise, Literatur und Links
Ausblick
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Kennzeichen des Lebens – 1. Akt


Bakterien leben, auch das Pantoffeltierchen (Einzeller) lebt, doch das menschliche Leben oder das Leben eines Wals unterscheidet sich schon deutlich von dem des Pantoffeltierchens.

Um die Unterscheidungsmerkmale geht es auf dieser und der folgenden Seite.


Stoffwechsel


Unter Stoffwechsel oder Metabolismus versteht man alle Vorgänge, die mit dem Aufbau oder Abbau von Stoffen zu tun haben. Hierbei handelt es sich um chemische Reaktionen, bei denen Energie benötigt oder Energie freigesetzt wird.

Man unterscheidet zwei Arten des Stoffwechsels: den Anabolismus (Aufbaustoffwechsel) und den Katabolismus (Abbaustoffwechsel).


Anabolismus


Anabole Stoffwechselvorgänge sind solche, bei denen z.B. neue Körpersubstanzen aufgebaut werden. Denken Sie mal an Anabolika. Das sind Präparate, die den Muskelaufbau verstärken. Anabole Stoffwechselvorgänge sind aber auch solche, bei denen z.B. einfach wichtige Konzentrationsgefälle im Körper erhalten bleiben oder bei denen nur Moleküle gebildet werden. Grundsätzlich profitiert der menschliche Körper von anabolen Stoffwechselvorgängen, sie stellen einen „Gewinn“ dar. Bei jedem dieser Stoffwechselvorgänge wird Energie benötigt, und das ist nun die Überleitung zu den katabolen Stoffwechselvorgängen.


Katabolismus


Katabole Stoffwechselvorgänge sind solche, die - einfach ausgedrückt - die notwendige Energie für die anabolen Stoffwechselvorgänge bereitstellen. Wenn also Nährstoffe im Körper zur Energiegewinnung abgebaut werden. Das bezeichnet man übrigens als Verbrennung, und meistens ist für diese chemische Reaktion Sauerstoff erforderlich. Der Körper verlöre an Substanz, würden wir nicht mit der Nahrung stetig neue Nährstoffe zuführen.


Erregbarkeit


Nun, in dieser Hinsicht gibt es schon wesentliche Unterschiede zwischen dem Menschen als höheres Lebewesen und dem Pantoffeltierchen.

Mit Erregbarkeit ist weniger der hochrote Kopf bei Ärger gemeint, als vielmehr die Fähigkeit, Sinneseindrücke wie Hitze, Kälte, Töne, Licht und Geschmack wahrzunehmen und sie zu differenzieren und zu verarbeiten. Also im Grunde genommen das, wofür unser Nervensystem (Sinnesorgane, Nerven und unser Gehirn) verantwortlich ist. Zur Erregbarkeit gehört auch, auf wahrgenommene Reize nach entsprechender Verarbeitung (Gehirn) zu reagieren.


Kommunikation


Gemeint ist hier nicht die Kommunikation zwischen den Lebewesen, sondern die Kommunikation der Zellen und Organe untereinander. Dem Menschen stehen hierzu drei wesentliche Kommunikationswege zur Verfügung:


  1. Das Nervensystem. Die Nerven übertragen Impulse von und zu den Organen (Zellen). Die Kommunikation über das Nervengewebe ist die schnelle Kommunikationsform im Körper.
  2. Das Hormonsystem. Hormone sind Botenstoffe. Sie sind eher für die langsam ablaufenden Körperprozesse und der hierfür notwendigen Kommunikation verantwortlich. Denken Sie einmal an den weiblichen Zyklus, der auch von Hormonen gesteuert wird.
  3. Das Immunsystem. Auch hier geschieht die Kommunikation durch Botenstoffe, ein Beispiel ist die Entzündungsreaktion.

Kontraktilität


Was nützt die schönste Erregbarkeit (siehe oben), also die Wahrnehmung und Verarbeitung von Sinneseindrücken mit entsprechender Reizantwort, wenn die Erfolgsorgane zur Ausführung dieser Reizantwort fehlen. Gemeint sind die Muskeln, also Gewebeformen, die sich bewegen, und zwar meistens in Zusammenarbeit mit dem Rest des Bewegungs- und Stützapparates. Beispiel: Der Sinneseindruck, „das Badewasser ist zu heiß“, zieht die kontraktile Reaktion nach sich, den Fuß schnellstmöglich wieder aus dem Wasser zu heben.



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