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Dyspnoe und Orthopnoe - Beschreibung


Dyspnoe - Atemnot

Dyspnoe ist, wie schon auf der vorherigen Seite erklärt, die allgemeine Bezeichnung für Atemnot. Es gibt grundsätzlich zwei Arten, eine Dyspnoe festzustellen:


  1. Durch den Patienten selbst, er äußert, dass er Luftnot habe.

  2. Durch Beobachtung des Patienten.

Bei der Beobachtung des Patienten ist es wichtig zu wissen, welche Zeichen auf eine Dyspnoe hinweisen.


Zeichen der Dyspnoe:


Eine wichtige Vorbemerkung: Dyspnoe, also Atemnot, ist meiner Ansicht nach immer ein Grund, den Arzt zu informieren, insbesondere dann, wenn sie erstmalig auftritt, da sie sich akut zu einem ausgewachsenen Notfall verschlimmern bzw. das noch recht unauffällige Vorzeichen eines Notfalls sein kann. Außerdem geht es dem Patienten oder Bewohner nicht gut. Atmen Sie eine Minute durch einen Strohhalm, und Sie haben einen milden Eindruck davon.

  • Eine beschleunigte flache Atmung; selten ist die Atmung beschleunigt und vertieft. Eine treffende Beschreibung für die Atmung ist der Ausdruck „Kurzatmigkeit“. Kurzatmigkeit kennen Sie, z.B. wenn jemand ein paar Treppen steigt, innehält und am „Japsen“ ist. Es ist eine andere Atmung als die normale Atmung nach oder bei großer Anstrengung. Allein vom Hinsehen hat man das Gefühl: „Da bekommt aber jemand schlecht Luft.“

    Die Dyspnoe ist häufig verbunden mit weiteren Symptomen:

  • Beklemmungsgefühl, Unruhe und Angst. Nicht alle diese Zeichen müssen auftreten, aber alle können auftreten.

    Nach meiner Erfahrung ist Luftnot sehr häufig mit Unruhe verbunden, was nicht verwundert. Ich denke, jeder kann verstehen, dass man unruhig wird, wenn die Luft knapp wird.

    Andererseits gibt es Patienten, die äußerlich sehr ruhig und konzentriert wirken, ich meine beispielsweise „erfahrene“ Asthmatiker. Sie setzen sich auf die Bettkante, atmen konzentriert und inhalieren gegebenenfalls. Was man ihnen ansieht (neben der veränderten Atmung), ist die Anspannung. Fragen Sie diese Patienten, wie es mit der Luft ist oder ob Sie den Arzt rufen sollen - Sie erhalten sehr klare Antworten.

    Angst. Je stärker die Luftnot, desto größer die Angst. Das reicht eventuell bis zur Todesangst, die durchaus berechtigt sein kann. Je unerfahrener ein Patient mit Luftnot ist, desto größer die Angst. Ein erfahrener Asthmatiker kann die Schwere seiner Luftnot, aber auch die Wirkung von Medikamenten einschätzen. Ein Patient, der erstmalig ein Lungenödem hat, das mit extremer Luftnot verbunden ist (akute Lebensgefahr), kennt Luftnot nicht und hat obendrein schwerste Luftnot. Dieser Patient hat Todesangst!

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