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Einführung: Krankenbeobachtung Blutdruck (Teil 4) - Hypertonie: Ursachen, Diagnose, Therapie, Prävention und Pflege
Ziele des Kurses
Symptom, Diagnostik, Krankheit - Diagnose Bluthochdruck
Diagnostik der Hypertonie
Sonderdruck - Morgenhochdruck - tageszeitliche Schwankungen
Hoher Blutdruck - Ursachen
Vorbeugen ist besser als Heilen - Risikofaktoren
Gefährlich hoher Blutdruck - Hypertone Krise, hypertensive Krise
Gefährlich hoher Blutdruck - hypertensiver Notfall, Symptome, Komplikationen
Hypertensiver Notfall - Therapie
Spätfolgen der Hypertonie
Behandlungsstrategie der Hypertonie
Nicht-medikamentöse Therapie
Medikamentöse Therapie
Bluthochdrucktherapie mit Diuretika
Bluthochdrucktherapie mit Beta-Blockern
Bluthochdrucktherapie mit ACE-Hemmern, Angiotensin-II-AT1-Rezeptor-Antagonisten
Bluthochdrucktherapie mit Kalziumantagonisten
Bluthochdrucktherapie - Reservemedikamente
Zusammenfassung
Fachbegriffe einfach erklärt
Bildnachweise, Literatur und Links
Ausblick
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Diagnostik der Hypertonie


Ist der Blutdruck bei zwei Messungen an zwei unterschiedlichen Tagen (das sind also 4 Messungen insgesamt) über 140/90, so spricht man von einer Hypertonie.


Ich möchte Sie an dieser Stelle nur noch einmal kurz an die vielen Fehlermöglichkeiten bei der Blutdruckmessung erinnern. Da ist es schnell passiert, dass eine Hypertonie nicht erkannt oder fälschlicherweise diagnostiziert wird. Der zweite Fall ist weniger schlimm, nur teurer, weil mit dieser ersten Diagnose ein differenziertes diagnostisches Verfahren in Gang gesetzt wird.


Zielsetzungen:


Die tiefergehende Diagnostik der Hypertonie verfolgt mehrere Ziele:


  1. Die Diagnosesicherung. Ist es wirklich eine Hypertonie?

  2. Die Abgrenzung der Hypertonie in einen Schweregrad. Ist es eine leichte, eine mittelschwere oder eine schwere Hypertonie?

  3. Um welche Form der Hypertonie handelt es sich? Ist es eine primäre Hypertonie (90 % aller Hypertonien sind primär, sie werden auch als essenziell bezeichnet; es gibt unterschiedliche Benennungen in der Literatur). Oder ist es eine sekundäre Hypertonie, also die Folge einer anderen Grunderkrankung?

  4. Gibt es (schon) Folgeschäden z.B. an der Niere?

  5. Welche Risikofaktoren bestehen? Die Feststellung der für das Herz-Kreislauf-System bestehenden Risikofaktoren hat großen Einfluss auf die nachfolgende (medikamentöse) Therapie. So ist z.B. ein Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ein Risikofaktor.

Diagnostische Maßnahmen:


Die Maßnahmen der eigentlichen Diagnostik sind von Arzt zu Arzt und Klinik zu Klinik unterschiedlich, jedoch verfolgen sie die gleichen oben genannten Ziele.


  • An erster Stelle stehen eine körperliche Untersuchung des Patienten und eine eingehende Anamnese, also die Ermittlung der Lebensumstände.

  • Blutdruckmessung. Ziel ist es hierbei, einen wirklichen Eindruck über die Hypertonie zu gewinnen, wie etwa Schweregrad und tageszeitliche Schwankungen, aber auch die Diagnose zu sichern. Wie gesagt, bei nur vier Messungen an insgesamt zwei unterschiedlichen Tagen kann die Diagnose „Hypertonie“ durchaus ein Zufall oder Fehler sein.

    Eine gute Grundlage sind 30 Messwerte, hier kann der Patient, sofern er dazu in der Lage ist, durchaus selber messen.

    Eine 24-Stunden-Blutdruckmessung ist aussagekräftig; insbesondere gibt sie Hinweise darauf, ob es sich um eine primäre oder sekundäre Hypertonie handelt. Primäre und sekundäre Hypertonie unterscheiden sich in tageszeitlichen Schwankungen des Blutdrucks.

    Bei der 24-Stunden-Blutdruckmessung wird dem Patienten eine Blutdruckmanschette am Oberarm angelegt, außerdem trägt er z.B. am Gürtel ein kleines Messgerät. Dieses löst die Messungen aus und protokolliert die Messwerte. Sinnvoll ist es, wenn die Patienten über den Tag ein kurzes Protokoll zu jeder Messung führen (zu den Zeiten, an denen sie wach sind).

    Es ist ja ein Unterschied, ob man bei der Messung gerade ein kleines Finale der WM (Spiel um den dritten Platz) schaut oder auf dem Balkon sitzt und einen Pflegekurs schreibt (zweites Tor für Deutschland, ich habe es gehört!).

    Stellt sich bei der intensiven Messung heraus, dass es kein Bluthochdruck ist, wird man den Patienten im Auge behalten, aber die nachfolgende Diagnostik entfällt weitestgehend.

  • Laboruntersuchungen - Blut und Urin ...

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  • Krankenbeobachtung Körpertemperatur (3 Kurse)
  • Krankenbeobachtung Puls (2 Kurse)
  • Krankenbeobachtung Blutdruck (4 Kurse)
  • Krankenbeobachtung Atmung (3 Kurse)
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Identnummer: 20091216

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