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Einführung: Krankenbeobachtung Blutdruck (Teil 4) - Hypertonie: Ursachen, Diagnose, Therapie, Prävention und Pflege
Ziele des Kurses
Symptom, Diagnostik, Krankheit - Diagnose Bluthochdruck
Diagnostik der Hypertonie
Sonderdruck - Morgenhochdruck - tageszeitliche Schwankungen
Hoher Blutdruck - Ursachen
Vorbeugen ist besser als Heilen - Risikofaktoren
Gefährlich hoher Blutdruck - Hypertone Krise, hypertensive Krise
Gefährlich hoher Blutdruck - hypertensiver Notfall, Symptome, Komplikationen
Hypertensiver Notfall - Therapie
Spätfolgen der Hypertonie
Behandlungsstrategie der Hypertonie
Nicht-medikamentöse Therapie
Medikamentöse Therapie
Bluthochdrucktherapie mit Diuretika
Bluthochdrucktherapie mit Beta-Blockern
Bluthochdrucktherapie mit ACE-Hemmern, Angiotensin-II-AT1-Rezeptor-Antagonisten
Bluthochdrucktherapie mit Kalziumantagonisten
Bluthochdrucktherapie - Reservemedikamente
Zusammenfassung
Fachbegriffe einfach erklärt
Bildnachweise, Literatur und Links
Ausblick
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Bluthochdrucktherapie mit Kalziumantagonisten


In der Zelle befindet sich normalerweise sehr viel weniger Kalzium als außerhalb der Zelle. Durch bestimmte Reize werden Kalziumkanäle in der Zellmembran geöffnet. Kalzium strömt in die Zelle. Dies führt zu einer veränderten elektrischen Ladung in der Zelle und zu einer Muskelkontraktion. Für die Zellen der glatten Gefäßmuskulatur bedeutet das eine Verengung der Gefäße, für die Muskelzellen des Herzens eine Zunahme der Schlagkraft. Für die spezialisierten Zellen des Reizleitungssystems am Herzen bedeutet es eine schnellere Überleitung der Reize.


Und jetzt betritt der Kalziumantagonist die Bühne. Er unterbindet den Einstrom von Kalzium in die Zelle und damit die Muskelkontraktion oder die schnellere Überleitung im Reizleitungssystem.


Daraus folgt: Die Gefäße sind weitgestellt, das Herz schlägt weniger kräftig und langsamer - der Blutdruck sinkt.


Doch wie alle wirksamen Medikamente sind auch die Kalziumantagonisten mit Nebenwirkungen behaftet, obwohl diese eher als gering eingeschätzt werden.


  • Beinödeme
  • „Flush“-Gesichtsrötung, allgemeines Wärmegefühl
  • Herzrhythmusstörungen, Bradykardie, manchmal Tachykardie als reflektorische Gegenreaktion auf eine Verlangsamung des Herzschlags.
  • Appetitlosigkeit, Übelkeit, Verstopfung
  • Impotenz

Die Kalziumantagonisten werden in drei Gruppen unterteilt, abhängig davon, wodurch eine Blutdrucksenkung eingeleitet wird:


Nifedipin-Typ


Kalziumantagonisten vom Nifedipin-Typ entfalten ihre Wirkung in der Hauptsache an den Arterien, stellen also die Gefäße weit. Typische Vertreter dieser Gruppe sind:


  • Nifedipin, z.B. Adalat®
  • Nitrendipin, z.B. Bayotensin®
  • Amlodipin, z.B. Norvasc®

Verapamil-Typ


Kalziumantagonisten dieses Typs haben kaum Wirkung auf das Gefäßsystem, dafür sind sie umso wirksamer am Herzen selbst. Sie verlangsamen den Herzschlag und verringern die Schlagkraft des Herzens. Hauptvertreter dieser Gruppe ist: ...

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  • Gesundheitspflege und Prävention (3 Kurse)
  • Ethik (1 Kurs)
  • Krankenbeobachtung Körpertemperatur (3 Kurse)
  • Krankenbeobachtung Puls (2 Kurse)
  • Krankenbeobachtung Blutdruck (4 Kurse)
  • Krankenbeobachtung Atmung (3 Kurse)
  • Pflege bei Störungen der Atmung (1 Kurs)
  • Notfall und Wiederbelebung (7 Kurse)
  • Das Ohr - Hören - Schwerhörigkeit (1 Kurs)
  • Nationale Expertenstandards - Einführung (1 Kurs)
  • Expertenstandard Schmerzmanagement in der Pflege (1 Kurs)
  • Expertenstandard Sturzprophylaxe in der Pflege (7 Kurse)
  • Expertenstandard Dekubitusprophylaxe in der Pflege (1 Kurs)
  • Expertenstandard Ernährungsmanagement zur Sicherstellung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege (2 Kurse)
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