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Einführung: Krankenbeobachtung Blutdruck (Teil 4) - Hypertonie: Ursachen, Diagnose, Therapie, Prävention und Pflege
Ziele des Kurses
Symptom, Diagnostik, Krankheit - Diagnose Bluthochdruck
Diagnostik der Hypertonie
Sonderdruck - Morgenhochdruck - tageszeitliche Schwankungen
Hoher Blutdruck - Ursachen
Vorbeugen ist besser als Heilen - Risikofaktoren
Gefährlich hoher Blutdruck - Hypertone Krise, hypertensive Krise
Gefährlich hoher Blutdruck - hypertensiver Notfall, Symptome, Komplikationen
Hypertensiver Notfall - Therapie
Spätfolgen der Hypertonie
Behandlungsstrategie der Hypertonie
Nicht-medikamentöse Therapie
Medikamentöse Therapie
Bluthochdrucktherapie mit Diuretika
Bluthochdrucktherapie mit Beta-Blockern
Bluthochdrucktherapie mit ACE-Hemmern, Angiotensin-II-AT1-Rezeptor-Antagonisten
Bluthochdrucktherapie mit Kalziumantagonisten
Bluthochdrucktherapie - Reservemedikamente
Zusammenfassung
Fachbegriffe einfach erklärt
Bildnachweise, Literatur und Links
Ausblick
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Bluthochdrucktherapie mit Beta-Blockern


Der Einsatz von Beta-Blockern zur Behandlung der Hypertonie ist international umstritten. In Deutschlang jedoch gehören Beta-Blocker zu den Medikamenten der ersten Wahl zur Bluthochdruckbehandlung. Dies wird auch von den entsprechenden nationalen Gremien empfohlen.


Bevor man die Wirkung von Beta-Blockern versteht, muss man ein paar Dinge wissen.


Im Körper gibt es zwei Arten von Beta-Rezeptoren (formal Beta-Adrenorezeptoren). Sie werden durch das Hormon Adrenalin stimuliert (das Stresshormon „Flüchten und Kämpfen“):


  • Beta 1 - Rezeptoren. Diese befinden sich in der Hauptsache am Herzen und steigern bei Stimulierung durch Adrenalin die Herzfrequenz und die Schlagkraft. Außerdem befinden sich Beta1- Rezeptoren in der Niere, dort fördert eine Stimulierung die Renin-Ausschüttung und wirkt damit Blutdruck steigernd (Renin-Angiotensin-Aldosteron-System).
  • Beta 2 -Rezeptoren befinden sich in der glatten Muskulatur der Bronchien, des Darms, der größeren Gefäße und der Gebärmutter. Hier führt eine Stimulierung der Rezeptoren durch Adrenalin zu einer Erschlaffung der glatten Muskulatur (der mit dem Willen nicht beeinflussbaren Muskulatur).

Das ist günstig. Stellen Sie sich vor, ein Mammut taucht vor Ihnen auf, das bedeutet Stress. Adrenalin wird ausgeschüttet, und zwar reichlich. Ihr Herz wird in Topform versetzt, schlägt schneller und kräftiger, und über das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System wird der Blutdruck erhöht. Gleichzeitig werden die Bronchien geweitet (damit Sie gut wegrennen können). Große Gefäße weiten sich, schließlich soll auch ausreichend Blut in den Muskeln ankommen. Der Darm erschlafft (wäre auch ungünstig, jetzt zur Toilette zu müssen). Wenn Sie gerade gebären wollen, wird die Geburt verschoben, weil die Gebärmutter erschlafft (Flüchten ist besser). Eigentlich ein super Mechanismus, dummerweise ist die Zeit der Mammuts vorbei und die Zeit des Bluthochdrucks angebrochen.


Jetzt überlegen Sie einmal, wie Beta-Rezeptorenblocker bei jemandem, der unter hohem Blutdruck leidet, wirken?


  • Die Herzfrequenz und die Schlagkraft des Herzens sinken, das senkt den Blutdruck.
  • Das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System wird gehemmt, der Blutdruck sinkt.
  • Die Darmtätigkeit wird nicht gehemmt, damit kann man leben, sie ist dann normal. Für Menschen mit Darmträgheit ist das positiv.
  • Die Gebärmutter erschlafft nicht. Nun, die wenigsten Menschen werden das überhaupt bemerken, da sie meistens gerade nicht gebären.
  • Die Bronchien erschlaffen nicht. Hm, sind Sie lungengesund, wird Sie das nicht stören. Sind Sie jedoch lungenkrank und leiden z.B. an einer chronischen Bronchitis, stört Sie das sehr!
  • Die großen Arterien erweitern sich nicht. Irgendwie ist das kontraproduktiv zur Blutdrucksenkung.

Irgendwie unbefriedigend, das Problem wäre gelöst, gäbe es Beta-Blocker, die zwischen Beta 1- und Beta 2- Rezeptoren unterscheiden.


Die aktuellen Betablocker haben zwar grundsätzlich eine Wirkung auf beide Arten von Beta-Rezeptoren, doch die Hauptwirkung richtet sich auf die Beta- 1-Rezeptoren, also auf diejenigen, die es zur Blutdrucksenkung zu blockieren gilt. Einige andere gleichen diesen Mangel aus, indem sie zusätzlich auf Alpha-1- Rezeptoren (diese kontrahieren die glatte Muskulatur der Gefäße) wirken und diese blockieren.


Kurz gesagt, Beta-Blocker können zur Blutdrucksenkung eingesetzt werden.


Häufig eingesetzte Beta-Blocker sind: ...

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Identnummer: 20091216

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