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Einführung: Krankenbeobachtung Blutdruck (Teil 4) - Hypertonie: Ursachen, Diagnose, Therapie, Prävention und Pflege
Ziele des Kurses
Symptom, Diagnostik, Krankheit - Diagnose Bluthochdruck
Diagnostik der Hypertonie
Sonderdruck - Morgenhochdruck - tageszeitliche Schwankungen
Hoher Blutdruck - Ursachen
Vorbeugen ist besser als Heilen - Risikofaktoren
Gefährlich hoher Blutdruck - Hypertone Krise, hypertensive Krise
Gefährlich hoher Blutdruck - hypertensiver Notfall, Symptome, Komplikationen
Hypertensiver Notfall - Therapie
Spätfolgen der Hypertonie
Behandlungsstrategie der Hypertonie
Nicht-medikamentöse Therapie
Medikamentöse Therapie
Bluthochdrucktherapie mit Diuretika
Bluthochdrucktherapie mit Beta-Blockern
Bluthochdrucktherapie mit ACE-Hemmern, Angiotensin-II-AT1-Rezeptor-Antagonisten
Bluthochdrucktherapie mit Kalziumantagonisten
Bluthochdrucktherapie - Reservemedikamente
Zusammenfassung
Fachbegriffe einfach erklärt
Bildnachweise, Literatur und Links
Ausblick
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Bluthochdrucktherapie - Reservemedikamente


Die Reservemedikamente zur Bluthochdrucktherapie kommen zum Einsatz, wenn man auf anderem Wege nicht weiterkommt. Es sind keine Medikamente der ersten Wahl, weil sie in der Regel nebenwirkungsreicher sind. Das aus persönlicher Erfahrung.


Einige dieser Medikamente waren vor 20 oder 25 Jahren total „hype“, es waren die Medikamente zur Behandlung des Bluthochdrucks. Wie gesagt, vor 15 bis 20 Jahren gab es, soweit ich mich erinnere, Dilzem® noch nicht, und Isoptin® wurde vom Kardiologen besonders stolz (als wäre es seine eigene Erfindung) vorgestellt.

 

Zentral wirksame Sympatholytika (die heben die Wirkung des Sympathikus auf)


Clonidin, z.B. Catapresan®. Früher hauptsächlich zur Blutdrucksenkung eingesetzt, heute z.B. unterstützend beim Alkohol- oder Drogenentzug verwendet, als Beimischung von Lokalanästhetika zur Behandlung des Aufmerksamkeitsdefizitsyndroms (ADS).


Doch Clonidin hat Nebenwirkungen:


  • Bradykardie, teilweise sehr ausgeprägt
  • Orthostatische Störungen
  • Depressive Verstimmung
  • Potenzstörungen
  • Verstopfung
  • Mundtrockenheit

Urapidil, besser bekannt als Ebrantil®. Es wird öfter zur Therapie der Hypertonie eingesetzt. Beim hypertensiven Notfall gehört es zu den Medikamenten der ersten Wahl.


Nebenwirkungen:


  • Übelkeit, Kopfschmerzen und Schwindel treten häufig auf
  • Rhythmusstörungen, Schweißausbruch oder Müdigkeit treten eher selten auf
  • Urapidil hat deutlich weniger Nebenwirkungen.

Vasodilatatoren, der Wirkungsansatz beschränkt sich hierbei auf die Gefäßerweiterung.


Der Körper reagiert hierauf jedoch reflektorisch auf den „Blutdruckabfall“ mit einer Salz- und damit Wasserretention (beides wird im Körper zurückgehalten). Deshalb ergibt der Einsatz von Vasodilatatoren meist nur in Kombination mit anderen Medikamenten Sinn.


Ein häufig verwendeter Vasodilatator ist:


  • Dihydralazin, z.B. Nepresol®. Besonderer Vorteil dieses Medikamentes ist, dass die Durchblutung von Gebärmutter und Mutterkuchen nicht beeinflusst wird, deshalb kann Dihydralazin in der Schwangerschaft eingesetzt werden.

Periphere Alpha-1- Rezeptorenblocker.


Der Wirkansatz dieser Medikamente ist eine Blockade der Alpha-1-Rezeptoren in den Arterien. Durch die Blockade können Adrenalin und Noradrenalin nicht mehr wirksam werden und die Gefäße engstellen.


Ein Medikament dieser Gruppe ist:


  • Prazosin, z.B. Minipress®

Neben der Wirkung werden unterschiedlichste Nebenwirkungen beschrieben:


  • Orthostatische Störungen, insbesondere bei der ersten Einnahme
  • Leberfunktionsstörungen
  • Nasenbluten, Kopfschmerzen, Augenschmerzen, Ohrgeräusche
  • Müdigkeit, Unwohlsein, Schwächegefühl

Bei dieser Vielzahl möglicher Nebenwirkungen verwundert es nicht, dass dieses Medikament bzw. diese Medikamentengruppe zu den Medikamenten der zweiten Wahl zur Behandlung der Hypertonie zählen.


Insgesamt ist die Hypertonie, sofern sie konsequent behandelt wird, eine gut zu beherrschende Erkrankung!


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Identnummer: 20091216

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