Startseite Nachrichten Lesezeichen Kommentare Logout
  Registrieren
Seiten der Lektion
Einführung – Balance- und Kraftübungen
Ziele des Kurses
Vorbemerkungen: Balance- und Kraftübungen
Balanceübungen
Balanceübungen im offenen Stand
Balanceübungen – geschlossener Stand
Balanceübung - Hüftkreisen und „body check“
Balanceübung - Umdrehen und zum Boden beugen
Balanceübung – auf einem Bein stehen
Balanceübungen mit einem Luftballon
Balanceübungen mit einer Schnur
Balanceübungen mit einem Trockentuch
Balanceübung – Gehen
Krafttraining – allgemeine Hinweise
Kraftübungen für den Oberkörper, die Arme und die Schultern
Kraftübungen – Gesäß, Oberschenkel und Waden
Zusammenfassung
Bildnachweise, Literatur und Links
Ausblick
Kontrollfragen zum Kurs (Im Demo deaktiviert)
Anzeigen
ALLE KURSE

Balanceübungen


Bevor Sie beginnen: Ihr Patient oder Bewohner sollte wissen, warum er diese Übungen macht – es ist also keine geheime Staatsaktion, die Sie mit ihm durchführen. Nur wenn er den Sinn der Übungen erkennt, wird er bereit sein, diese über längere Zeit durchzuführen.

Ein zweiter ganz wesentlicher Punkt ist: Der Patient oder Bewohner muss einen Fortschritt erkennen. Das bedeutet für Sie, dass Sie den Ausgangszustand des Patienten/Bewohners dokumentieren sollten, indem Sie z.B. die Durchführung von Balanceübungen mit einer Videokamera aufzeichnen. Zeigen Sie dem Patienten/Bewohner später dieses Video, wird er seinen Fortschritt erkennen und somit motiviert sein, die Übungen fortzuführen.

Die nachfolgenden Balanceübungen basieren im Wesentlichen auf einer Broschüre von der Webseite www.aktivinjedemalter.de.

Doch nun zu den versprochenen Balanceübungen. Am besten führen Sie diese Übungen selbst einmal durch. Dadurch fällt es Ihnen leichter, einzelne Übungen dem Patienten oder Bewohner zu erklären. Außerdem fallen Ihnen mögliche Schwierigkeiten bei der Durchführung auf.

Sicherheit:

Wenn Sie Ihren Patienten oder Bewohnern Balanceübungen durchführen lassen, besteht ja durchaus die Gefahr, dass der Übende stürzt. Schließlich ist er sturzgefährdet, und die Übung selbst sollte einen gewissen Schwierigkeitsgrad für den Patienten/Bewohner besitzen. Also sorgen Sie für Sicherheit!

  • Bei den Übungen sollte festes Schuhwerk getragen werden; an der Ferse offene Schlappen oder Pantoffeln sind denkbar ungeeignet.

  • Es muss immer eine Möglichkeit bestehen, sich festzuhalten, schließlich handelt es sich um Balanceübungen, und es ist daher naheliegend, dass ein Übender die Balance verlieren kann.

  • Sollten Schmerzen oder Unwohlsein auftreten, dann wird die Übung abgebrochen!

Auswahl, Dauer und Häufigkeit der Übungen

  • Der Schwierigkeitsgrad der nachfolgend vorgestellten Übungen erhöht sich, d.h. die letzten Übungen sind die schwierigsten. Beginnen sollte man mit den leichten Übungen. Wird eine leichte Übung beherrscht, geht man zur Übung mit dem nächstfolgenden Schwierigkeitsgrad über.

    Wichtig hierbei: Gerade am Anfang sollten die Trainingseinheiten immer mit den leichten Übungen beginnen. Später, wenn der Patient oder Bewohner eine entsprechende Sicherheit gewonnen hat, kann eine Übungseinheit auch mit einer anspruchsvolleren Übung begonnen werden.

  • Jede einzelne Übung sollte etwa eine halbe Minute lang durchgeführt werden. Insgesamt sollte eine Trainingseinheit 20 bis 30 Minuten beanspruchen. Eine solche Einheit besteht in der Regel aus leichten und schweren Übungen. Natürlich können einzelne Übungen wiederholt und z.B. auch leichtere zur „Entspannung“ zwischen zwei anspruchsvolle Übungen eingebaut werden. Sinnvoll ist es, sich einen Plan zu erstellen, welche Übungen durchgeführt werden sollen, wobei der Patient oder Bewohner die einzelnen Übungen dann schon kennen sollte. 

  • Das Balancetraining sollte zwei- bis dreimal pro Woche absolviert werden. Es sollte nicht an aufeinanderfolgenden Tagen trainiert werden. Besser ist es,  wenn ein bis zwei Tage zwischen zwei Trainingseinheiten liegen.

Die Übungen

Natürlich sollten Sie als Pflegekraft die Übungen selbst einmal durchführen, damit Sie den Ablauf kennen. Glücklicherweise (unglücklicherweise) haben Sie wahrscheinlich (keine) Probleme mit der Balance und können deshalb eventuell auftretende Schwierigkeiten mit dem Gleichgewicht nicht nachempfinden.

Stellt sich die Frage, wie ich Sie schwindelig machen kann, ohne Ihnen vergorenen Traubensaft anzuraten.

  • Machen Sie eine Übung direkt morgens nach dem Aufstehen, oder besser noch: Lassen Sie sich mitten in der Nacht anrufen und führen Sie dann schlaftrunken eine schwierige Übung durch. Obwohl, das ist „Hardcore“.

  • Alternativ: Gehen Sie ins Kino, wählen Sie einen Film mit Überlänge. Direkt nach dem Ende des Films beginnen Sie mit der Balanceübung. Wenn Sie jemand komisch anschaut, verweisen Sie einfach auf meine Website.

  • Eine Seefahrt, die ist lustig. Balanceübungen auf unruhiger See sind sicher eine Herausforderung, insbesondere, wenn Sie zusätzlich Seekrankheit plagt.

Okay, ich gebe zu, meine Vorschläge sind nicht wirklich realistisch, aber ich habe es versucht. Vielleicht fällt Ihnen ja etwas Besseres ein.


Drucken und kopieren der Seite ist nur für registrierte Benutzer möglich!

Sind die Qualitätsmanagementbeauftragter oder verantwortlich für die Personalentwicklung in einem Krankenhaus oder einer Pflegeeinrichtung, lohnt sich die Umsetzung eines eigenen Lernmanagementsystems mit E-Learning Kursen


  Zur Anmeldung!


Mit Ihrer Anmeldung erhalten Sie Vollzugang zu allen 51 Kursen und den kommentierten 545 Kontrollfragen.

Für jeden erfolgreich bearbeiteten Kurs werden Fortbildungspunkte der "RbP – Registrierung beruflich Pflegender GmbH" ausgewiesen. Der 6-Monats-Zugang kostet einmalig 24,00 Euro (Pauschalbetrag), also umgerechnet 4,- € pro Monat!

Weitere Informationen zur Anmeldung!


Zurzeit finden Sie hier 51 Kurse zu folgenden Themen:

  • Grundlagen des Pflegeberufs (3 Kurse)
  • Organsysteme des Menschen (2 Kurse)
  • Grundlagen der Anatomie und Physiologie (5 Kurse)
  • Gesundheitspflege und Prävention (3 Kurse)
  • Ethik (1 Kurs)
  • Krankenbeobachtung Körpertemperatur (3 Kurse)
  • Krankenbeobachtung Puls (2 Kurse)
  • Krankenbeobachtung Blutdruck (4 Kurse)
  • Krankenbeobachtung Atmung (3 Kurse)
  • Pflege bei Störungen der Atmung (1 Kurs)
  • Notfall und Wiederbelebung (7 Kurse)
  • Das Ohr - Hören - Schwerhörigkeit (1 Kurs)
  • Nationale Expertenstandards - Einführung (1 Kurs)
  • Expertenstandard Schmerzmanagement in der Pflege (1 Kurs)
  • Expertenstandard Sturzprophylaxe in der Pflege (7 Kurse)
  • Expertenstandard Dekubitusprophylaxe in der Pflege (1 Kurs)
  • Expertenstandard Ernährungsmanagement zur Sicherstellung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege (2 Kurse)
  • Krankenbeobachtung Urinausscheidung (4 Kurse)

Zu allen 51 Kursen gibt es kostenlose Testzugänge

Sie enthalten rund 1/3 der Kursseiten im Volltext. Alle anderen Seiten werden teilweise dargestellt. Hierzu ist keine Anmeldung erforderlich! Testzugänge finden Sie hier.


Identnummer: 20091216

Sie möchten sich jetzt nicht anmelden? Kein Problem! Rufen Sie einfach weitere Testseiten dieses Kurses oder anderer Kurse auf.

Weitere kostenlose Informationen (Anschriften von Ausbildungsstätten, Prüfungsfragen, Facharbeiten sowie Informationen zur pflegerischen Aus- und Weiterbildung) finden Sie auf www.pflege-kurse.de

 

Druckvorschau

Zum Seitenanfang

 

 
Impressum
Copyright 2009 Andreas Heimann-Heinevetter